Tag Archives: Google

Mapping The Entertainment Ecosystems of Apple, Microsoft, Google & Amazon →

Mapping The Entertainment Ecosystems of Apple, Microsoft, Google & Amazon

Graham Spencer:

I’ve collected data on which countries each service is available in and then added in population figures to create many of the graphs and diagrams you’ll see below, mixed in with some of my own analysis and thoughts.

Google Fiber →

Milo Medin:

It’s easy to forget how revolutionary high-speed Internet access was in the 1990s. Not only did broadband kill the screeching sound of dial-up, it also spurred innovation, helping to create amazing new services as well as new job opportunities for many thousands of Americans. But today the Internet is not as fast as it should be. While high speed technology exists, the average Internet speed in the U.S. is still only 5.8 megabits per second (Mbps)—slightly faster than the maximum speed available 16 years ago when residential broadband was first introduced. Access speeds have simply not kept pace with the phenomenal increases in computing power and storage capacity that’s spurred innovation over the last decade, and that’s a challenge we’re excited to work on.

Google is going to offer Gigabit Internet in Kansas City, Kan and Kansas City, Mo. When I tell people I have a 100 Mbps connection they often ask me if I need that much. Google will offer a connection ten times faster for about the same price. And yes, of course, I need Gigabit Internet.

Please Google, please bring this to Austria as soon as possible.

New Google+ Layout

Maybe we will end up using Google+.

Unendlich viele E-Mail-Adressen

Unendlich viele E-Mail-Adressen mit Gmail

Du hast es vielleicht nicht gewusst, aber wenn du eine E-Mail-Adresse von Gmail besitzt, dann besitzt du in Wirklichkeit unendlich viele E-Mail-Adressen. Wenn du an deinen Benutzernamen (ich bezeichne den Teil vor dem @ so) ein Plus anhängst, dann kann man danach jede beliebige Kombination an Zeichen hängen und alle E-Mails landen in deinem Postfach.

Für diese Funktion gibt es mehrere coole Anwendungen. Twitter versendet Notifications mit einer kryptischen E-Mail-Adresse. Wenn man Filter nutzen möchte um diese automatisch in einen Ordner zu schieben oder als gelesen zu markieren und dabei auch noch zwischen verschiedenen Accounts unterscheiden möchte, dann könnte man eine Adresse nutzen wie benutzername+twitter.twitterusername@gmail.com und für diese Empfängeradresse einen Filter erstellen.

Kryptische Absenderadresse bei Benachrichtungen von Twitter

Diese Funktion lässt sich auch hervorragend benutzen um die Sicherheit seiner Accounts zu erhöhen. Prinzipiell ist es eine schlechte Idee eine allgemein bekannte E-Mail-Adresse zu nutzen um sich bei Services zu registrieren. Wenn, neben dem Passwort, auch die E-Mail-Adresse geheim ist müssen Hacker nicht nur das Passwort sondern auch die E-Mail-Adresse herausfinden um auf deinen Account zugreifen zu können. Bei Facebook könnte ich mich daher zB mit folgender E-Mail-Adresse registrieren: f.eckerstorfer+facebook.JDK4@gmail.com. (Ich habe natürlich eine andere zufällige Folge an Zeichen gewählt.)

Ich kenne und nutze die Funktion schon länger, aber vorhin habe ich herausgefunden, dass das auch bei Google Apps Accounts funktioniert, in meinem Fall also bei meiner florian@theroadtojoy.at E-Mail-Adressen. Ich mag Gmail.

Ein weiterer Grund warum ich Gmail mag, ich kann hier ohne Probleme meine E-Mail-Adresse posten und Gmail beseitigt sämtlichen daraus resultierenden Spam. Like a Boss.

Super! Du hast dein Google Webprotokoll gelöscht. Jetzt tracken dich nur noch 598 andere Firmen.

Chip.de:

Wissen Sie eigentlich, was Google über Sie weiß? Jede einzelne Ihrer Suchanfragen wird gespeichert. Daraus zieht die Suchmaschine, wenn Sie angemeldet sind, Rückschlüsse auf Ihre Vorlieben und passt zukünftige Suchergebnisse daran an. Wenn am 1. März Googles neue Datenschutzbestimmungen in Kraft treten, werden Ihre gesammelten Suchanfragen und besuchten Webseiten auch für andere Google-Dienste wie YouTube und Google+ verwendet. Wenn Sie das nicht wollen, müssen Sie jetzt handeln.

Seit ein paar Tagen werde Artikel wie dieser auf Facebook mit einer Bestimmtheit geteilt, die man sonst nur sieht, wenn Katzenbabies entführt werden oder ein nigerianischer Geschäftsmann sein Erbe nach Europa übertragen muss. Der Link wird beim Teilen dann gerne mit Kommentaren, die man sonst eher aus dem Teleshopping kennt, wie “Jetzt handeln!” oder “Letzte Chance” versehen. Jeder, der schon gehandelt hat, seine letzte Chance genutzt hat und sich gemütlich zurückgelegt hat: AUF AUF! Google ist nicht die einzig böse Firma der Welt, auch hunderte anderer Firmen speichern jedes Bit an Information das sie über dich erhalten können.

Da wären zum einen Social Networks. Theoretisch (und wahrscheinlich auch praktisch) kann Facebook, Twitter und Google+ jede Webseite die ihr aufruft und auf der ein Share-Button eingebunden ist speichern. Aber das Facebook und Konsorten unheimlich böse Datenkraken sind, wissen wir schon länger. Noch viel böser sind Tracking Services. Diese bieten dir überhaupt keinen Mehrwert, speichern aber jeden Seitenaufruf und stellen dem Webseitenbetreiber dann übersichtliche Statistiken zur Verfügung. Am allerbösesten sind natürlich die Vermarkter. Sie pflastern die Webseite mit Werbung zu und tracken dich dann auch noch nebenbei.

Diese Dinge sind ein integraler Bestandteil des Webs. Webseitenbetreiber müssen Werbungen einbinden um ihre kostenlosen Angebote zu finanzieren und auch Statistiken sind wichtig um eine Internetseite warten und weiterentwickeln zu können. Daraus lässt sich zum Beispiel ablesen wie viele Benutzer einen bestimmten Browser benutzen und als Entwickler kann ich dann entscheiden ob meine Webseite für diesen Browser optimieren muss. Und das mit dem Social Networks haben wir uns echt selbst eingebrockt.

Problematisch wird das nur, wenn nicht der Webseitenbetreiber selbst die Werbung oder das Tracking in seine Seite einbindet, sondern damit einen externen Dienstleister beauftragt. Zum Beispiel binden derStandard, ORF.at und kurier.at einen Tracking Code von Real Media ein. Dadurch weiß nicht nur jede Seite einzeln welche Artikel wir lesen, sondern es gibt eine Firma die, zumindest theoretisch, weiß welche News wir auf allen Newsseiten lesen. Die Menge macht das Gift, wenn viele tausende Webseiten den selben Vermarkter oder Tracking-Service verwenden, kann dieser sehr viele Informationen über seine Besucher speichern. Das wahrscheinlich umfangreichste und am häufig genutzte Tracking Tool ist im übrigen Google Analytics. Es gibt kaum Seiten die es nicht einsetzen. Du wirst damit auch jetzt gerade, während du diesen Artikel liest getrackt.

Damit lässt sich natürlich kein FBI-Profil erstellen, es werden keine Namen, E-Mail-Adressen oder Telefonnummern gespeichert, mit der man eine Person identifizieren könnte. Das Tracking ist natürlich anonym und kann zB nicht genutzt werden um E-Mail-Werbung zuzusenden, allerdings ist es natürlich möglich aufgrund der bereits aufgerufenen Seiten eine bestimmte Werbung auf einer bestimmten Seite anzuzeigen.

Kann man dagegen etwas machen? Ja. Zum einen kann man permanent in den “Private Browsing”-Modus wechseln, allerdings gibt es immer noch Möglichkeiten dich zu tracken, wenn auch nicht mehr so genau und langfristig. Wesentlich effektiver sind Browser Plugins, die sämtliche Tracking-, Ad- und Social-Codes von einer Seite entfernen. Hier gibt es mittlerweile eine große Auswahl, ich benutze derzeit Do Not Track Plus. Es gibt aber zum Beispiel auch noch Do Not Track oder Ghostery.

Viel Spaß beim Weitersurfen.

Die Zahl 598 im Titel habe ich mir übrigens nicht aus den Fingern gezogen, das ist die Anzahl an Scripts die Ghostery derzeit entfernt.

Hugh Jackman

Hugh Jackman bei der Suche nach "movies" auf Google

Eine ganz andere Frage ist, warum ich überhaupt die Social Network Profile von Hugh Jackman und Adam Sandler bei einer Suche nach movies sehen will.

Google-, DuckDuck+

DuckDuckGo

Am Dienstag letzter Woche, also am 10., hat Google angekündigt in Zukunft Google+ in die Suchergebnisse einzubauen. Da Twitter und Facebook (die beide größer sind als Google+) nicht integriert werden, ging ein Aufschrei durch das Internet. Eine recht gute Analyse findet man bei Steven Levy: Is Too Much Plus a Minus for Google. Das resultierte darin das eine größere Menge an Menschen ankündigte und/oder es probierte auf Bing als Standardsuchmaschine umzusteigen. Ich habe es ausprobiert und nicht sehr lange ausgehalten. Bei manchen war es die Geschwindigkeit der Seiten, aber bei mir war definitiv die Qualität der Suchergebnisse der entscheidende Faktor nicht auf Bing umzusteigen. Zu dem Zeitpunkt suchte ich gerade nach einer Möglichkeit auf PDFs die ich in meinem Evernote-Account gespeichert habe über WebDAV zuzugreifen und das klappte mit Bing gar nicht. Da kamen überhaupt keine sinnvollen Ergebnisse. Durch Zufall las ich irgendwo aber von DuckDuckGo. Zufall deshalb, weil der Artikel (den ich leider nicht mehr finde) schon vor dem Google+ Dings geschrieben wurde.

DuckDuckGo ist also auch eine Suchmaschine. Die Ergebnisse sind nicht ganz so gut wie bei Google, aber deutlich besser als bei Bing. Außerdem gibt es einige erweiterte Funktionen. Hat man zum Beispiel einen Begriff mit mehreren Bedeutungen eingegeben, kann mein in einer Liste die gewünschte Definition auswählen und die Suchergebnisse werden entsprechend eingegrenzt. Ist ein Begriff eindeutig, wird eine kurze Definition auch direkt angezeigt. DuckDuckGo unterstützt dabei zahlreiche Dienste, das fängt bei allgemeinen Seiten wie Wikipedia an und hört bei sehr speziellen Diensten wie GitHub auf. Ist die offizielle Seite einer bekannten Person, Firma oder eines Produkts unter den Ergebnissen wird neben dem Namen auch direkt “Official Site” angezeigt. Das ist auch recht praktisch. Außerdem gibt es die sogenannte !bang Syntax. Damit kann man direkt in verschiedenen Seiten suchen, also zB !yt feist ruft direkt YouTube mit der entsprechenden Query auf. Oder !a feist durchsucht direkt Amazon. Könnte man sich zwar auch im eigenen Browser oder Launcher (wie zB Alfred) so einstellen, aber man muss das eben erst einmal einstellen. Bei DuckDuckGo funktioniert es out of the box.

Bonuspunkte gibt es bei DuckDuckGo für deren Einstellungen Suchergebnisse nicht zu tracken und zB den Suchbegriff auch nicht an die aufgerufene Seite weiterzuleiten. Eine Personalisierung der Ergebnisse an die bisherigen Suchgewohnheiten gibt es zusätzlich auch nicht.

Der einzige Grund DuckDuckGo nicht zu nutzen ist wohl die Geschwindigkeit. Manchmal dauert es schon eine Weile bis die Ergebnisse angezeigt werden. Ich habe allerdings das Gefühl das sich das in den letzten Tagen ein wenig verbessert hat. Vielleicht wurden sie auch nur von dem Ansturm nach der Google+ Geschichte überrascht. Bis auf weiteres bleibe ich bei DuckDuckGo.

Pornography, Heaven & Justin Bieber

Google Ngram Viewer: Internet vs. Radio vs. Fernsehen vs. Bücher

Eines der coolen Dinge an Google ist, dass alle Mitarbeiter 20% ihrer Arbeitszeit in beliebige Projekte stecken können. Dabei entstehen dann so Dinge wie der Google Ngram Viewer. Der Name sagt einem zunächst mal nichts, aber das Ding visualisiert die Verwendung von Wörtern in Büchern. Der Graph oberhalb visualisiert das Vorkommen der alten und neuen Medien in Büchern. (Und für alle Statistikfreaks, man kann auch die Rohdaten herunterladen.)

Nach dem Klick, ein paar mehr Graphen.

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€383,99

Das ist exakt der Betrag den ich durch die Werbung auf diesem Blog im Jahr 2008 verdient habe. Danke an alle die irgendwann mal darauf geklickt haben. Und so.

Braucht ihr zufällig einen Rechtsanwalt?


Zumindest denkt Google das.