Tag Archives: iOS

Introducing Squarespace Note →

Anthony Casalena:

We all have hundreds of fleeting thoughts throughout the day, and the ability to capture and coalesce those ideas is critical to many of our workflows. Yet there’s no easy way to snapshot thoughts as we have them – and that’s why we created Squarespace Note.

Squarespace Note is a blank text field and a keyboard. You enter your thoughts and swipe and the text is sent to a service like Evernote or Dropbox (and Squarespace, of course). Great app and its free in the App Store.

You can watch the video from Squarespace blog post and here is a screenshot:

Squarespace Note

iPhone 5 and iOS 6 for HTML5 developers →

Max Firtman:

Safari on iOS 6 is a big step for HTML5 developers; debugging tools, new APIs, better JavaScript performance. However, I must say that Apple is still forgetting about documentation updates and properly communication with web developers. There are almost no answers on the discussion forum, no updates on the Safari documentation (some docs are really too old right now).

I believe Apple must do a better job supporting web developers.

This is not only Apple, just try to get support if you are developing something with a Google API. The documentation is often a pain in the ass and it can take a week until they answer questions in the forums.

If you want developers to use your tools, libraries, APIs or platform you should make great documentation and provide good and fast support. Especially if you have a pile of cash in the bank.

An iPhone App Startup Performance Technique →

Brent Simmons on the startup time of Glassboard:

There was no way I could let startup be delayed several seconds — that would have been monstrously bad. So what I did was cache just enough info on disk to be able to rebuild the outline without hitting the database.

Jonathan Daan on the startup time of Version 5 of Facebook for iOS:

Finally, when you start Facebook for iOS, you want to see your news feed, not a loading spinner. To provide the best experience possible, we now show previously-cached content immediately.

I haven’t developed an iPhone app yet, but I find these stories about tuning the performance incredibly interesting. Performance is always a problem, especially if you are working with data on a remote server and Apple should try to help developers by providing easy to use APIs.

Apples approach to tackle this problem, at least in OS X Safari, is to display a screenshot of the page while it renders the DOM. Try using the back and forward button in Safari and you will notice that the text shows some JPEG artefacts.

Pris: A Unique Mobile Camera →

Pris: A Unique Mobile Camera

I am obsessed with camera apps. Pris is a new one with an innovative interface. Instead of taping on a button you can take a photo by taping on the motive. There is also a manual mode which allows to drag the focus and exposure around the screen. If held in portrait mode Pris shoots photos in 1:1 format, in landscape mode the resulting photos are in 2.35:1 format. Photos can be saved to the camera roll and shared directly on Instagram. Pris currently costs €1,59/$1,99 in the App Store.

Text Editors on iOS →

Brett Terpstra:

This is a feature comparison of text editors on iOS. The information was compiled by the web community on an open Google spreadsheet. I cannot vouch for its current accuracy, but will be verifying everything as I’m able. It’s meant to help you find the most useful way to write, code or take notes for your personal needs. Every editor is geared toward a slightly different purpose, with their own strengths and focus.

Great comparison of text editors on iOS.

Konsistenz von Benutzeroberflächen

Marchel Wichmann:

Warum war Tweetie, bevor Twitter es fickte, so toll? Was machte das Programm zu einem, das man am Tag 30 Mal nutzen konnte, ohne davon genervt zu sein? Es hatte kein wirkliches Design. Es waren zum Großteil iOS Standardelemente, wie sie auch in Mail zu finden sind. iOS-Standardverhalten und iOS Standardfarben. Tweetie fühlte sich an, als gehörte es zu iOS, es war kein Programm von Twitter, sondern eines für Twitter. Beim Wechsel von Mail zu Twitter, oder von Messages zu Twitter oder von irgendeiner anderen Standard-iOS-App zu Twitter, merkte man keinen wirklichen optischen Bruch.

Das allerwichtigste daran ist meiner Meinung nach das iOS-Standardverhalten. Wenn ein Benutzer eine iOS-App zu nutzen, dann hat er mit sehr großer Wahrscheinlichkeit schon hunderte Stunden Standardapps und Apps die den iOS-Standards folgen benutzt. Das bedeutet nichts anderes, als das ein Benutzer weiß wie sich eine App zu verhalten hat. Das ist unglaublich wichtig, aber viele Entwickler vergessen das immer wieder. Der Benutzer weiß wie eine App zu bedienen ist, nicht der Entwickler.

Beispiel? Einer meiner allerliebsten Onlinedienste ist Evernote. Und obwohl es sich dabei um einen Onlinedienst handelt, nutze ich ihn ausschließlich über native Apps. Die meiste Zeit handelt es sich dabei um den OS X Client, aber ich nutze auch täglich die iPad und iPhone Version. Der Bildschirm der Evernote-App den ich vermutlich am häufigsten sehe ist der Settings- bzw. Info-Screen. Warum? Wenn man im All Notes-Screen ist, wird links oben der Settings-Button angezeigt, im Notesbook-Screen wird links oben der Info-Button angezeigt. Das ist falsch. Links oben ist unter iOS der Zurück-Button. Wenn ich am iPhone links oben auf einen Button drücke dann möchte ich zurück auf den vorigen Bildschirm. Ich weiß das, egal welchen Button der Entwickler in einer bestimmten App links oben positioniert hat, ich drücke täglich dutzende Male links oben auf einen Button um einen Bildschirm zurück zu wechseln. Der Entwickler hatte vermutlich keinen anderen Platz gefunden und links oben war im vordersten Bildschirm der App noch frei, also wurde der Button dort platziert. Und darum ärgere ich mich täglich mehrmals weil ich immer wieder die Settings wegdrücken muss.

Der aufmerksame iPhone-Benutzer wird jetzt vielleicht sagen “Aber in der Messages-App ist links oben der Edit-Button”. Das ist richtig und gelegentlich drücke ich diesen Edit-Button auch versehentlich, aber der große Unterschied zwischen Evernote und Messages ist, dass Evernote zahlreiche Ansichten hat durch die man sich navigieren muss, während Messages zwei hat. Zudem sind die zwei Messages-Ansichten optisch sehr deutlich voneinander zu unterscheiden. Nicht optimal, aber es geht.

Wenn ihr ein iPhone habt, dann nehmt es jetzt aus der Tasche und schaut euch die Apps von Apple an. Mail, Contacts, Settings. Diese Apps haben viele verschiedene Ansichten und in der “obersten” ist niemals ein Button links oben zu sehen. (In Contacts ist links oben ein Aktualisieren-Button, aber dieser ändert nicht die Ansicht.) Messages, Recent und Favorites in der Phone-App haben links oben eine Button, aber jeweils nur zwei Schichten.

Marcel hat in seinem Beitrag auch TweetBot angesprochen. Ja, diese App fühlt sich etwas fremd an und es wurden zahlreiche Funktionen und Gesten eingebaut die nicht iOS-Standard sind. Allerdings ersetzen neue Gesten wie zB Dreifach-Tap oder “lange gedrückt halten” keine iOS-Standards sondern ergänzen sie lediglich. Wenn ich auf einen einzelnen Tweet lange drückte erscheint das Menü mit zB “Send to Instapaper”, “Post Link to Tweet” usw. Ich kann aber auch einmal auf den Tweet tappen, auf den Button für Detail klicken und im nächsten Bildschirm links unten auf den Button drücken um das selbe Menü aufzurufen. “Lange gedrückt halten” ist ein Shortcut für erfahrene Benutzer. Genauso wie mein Vater auf “Datei > Datei speichern” klickt während ich Cmd+S auf meiner Tastatur drücke.

Zusätzlich möchte ich anmerken, dass es durchaus möglich ist, das Entwickler ein neues iOS-Standardverhalten einführen. Man denke zB an “Pull to Reload”, also wenn man den Bildschirm nach unten zieht um neue Elemente zu laden. Dieses Verhalten wurde zuerst von Tweetie eingeführt und mittlerweile ist es beinahe Standard und wird von Facebook und vielen anderen überaus populären Apps genutzt. Ich kann mir durchaus vorstellen das auch Apple diese Geste in ihren Apps einführt.

Ich weiß, dass Marcel bei der QUOTE.fm-App diese Dinge bedenken wird und ich weiß, dass sie großartig wird und ich freue mich jeden Tag mehr auf die App. Wenn ich mir die Screenshots ansehe, die er von Zeit zu Zeit postet, dann sieht man, dass er gute Balance zwischen eigenem Design und Ideen und iOS-Standards sucht und auch findet. Sollten die QUOTE.fm Jungs die App so hinkriegen, wie es derzeit aussieht, dann wird sie vermutlich zu einer meiner Lieblingsapps werden. Sein Beitrag erinnerte mich aber daran, dass ich mich schon seit langer Zeit über “links oben muss der Zurück-Button” sein über iOS-Apps im generellen und über Evernote im speziellen aufregen wollte. Danke für die Aufmerksamkeit.

Deep App Integration

Ursprünglich wollte ich diesen Artikel beginnen mit: Am iPhone stört mich am meisten, dass Apps keine Integration für andere Apps bieten. Aber nachdem ich kurz nachdachte, beginne ich diesen Artikel mit: An Computer stört mich am meisten, dass Apps keine Integration für andere Apps bieten.

Was ich damit meine? Beginnen wir mit einem Beispiel, bei dem App Integration schon wunderbar funktioniert. Ich habe im Adressbuch meines iPhones einen Kontakt mit Adresse gespeichert, wenn ich auf die Adresse klicke wird Google Maps geöffnet. Da ist ziemlich praktisch, wenn man unterwegs ist und nicht genau weiß wo man hin muss.

Integration Adressbuch und Google Maps am iPhone

Allerdings sollte meiner Meinung nach, das noch viel weiter gehen. Sagen wir ich bin in Büro und habe um 19 Uhr einen Termin mit einer Unigruppe. Natürlich weiß ich nicht wo wir uns treffen und ich weiß auch nicht wie dort hinkomme. Sprich, ich muss nicht nur herausfinden wie der Ort heißt und wo er sich befindet sondern auch welche U-Bahnen, Busse oder Straßenbahnen ich benutzen muss um dorthin zu kommen. Das könnte zum Beispiel so aussehen:

Integration iCal und Adressbuch
Im ersten Schritt öffne ich meinen Kalender, suche den Termin. Wenn ich auf den Ort, in diesem Beispiel Museumsquartier, klicke wird das Adressbuch mit diesem Kontakt geöffnet.

Integration Adressbuch und qando
Wenn ich jetzt im Adressbuch auf die Adresse klicke, möchte ich nicht Google Maps öffnen, sondern qando (die App der Wiener Linien). Daher ein kurzer Zwischendialog, ich wähle qando aus und schon kann ich den meinen Fahrplan abrufen.

Integration Kalender und qando
Und natürlich könnte auch der Kalender schon eine Option anbieten einen Ort nicht im Adressbuch, sondern direkt in der Fahrplan-App zu öffnen. In diesem Fall könnte auch als Gewünschte Ankunftszeit in qando die Startzeit des Termins eingetragen werden.

Es gibt noch zig andere Fälle in denen eine ordentliche Integration von Apps mein Leben (und das aller anderen iPhone-Nutzer) erheblich einfacher machen würden.

Aber ist dies technisch überhaupt möglich? Ja, natürlich. Apps könnten Inputparameter mit einem gewissen Typ haben. In dem Beispiel oben hätte qando als Inputparameter location und zusätzlich als optionaler Parameter time. Die App kann dann im Betriebssystem registrieren, dass sie diese Parameter akzeptiert. Ein Feld wie Adresse im Adressbuch könnte jetzt einen Outputparameter haben, also location. Wenn ein Nutzer so einen Button mit Outputparameter anklickt, dann kann iOS nachschauen welche Apps diesen Typ als Inputparameter akzeptieren und diese im Menü darstellen bzw. sofort aufrufen falls nur eine App existiert. Und was passiert, wenn man 10 Apps installiert hat, die diesen Parameter akzeptieren? Entweder ein intelligenter Algorithmus (am häufigsten verwendet bzw. zuletzt verwendet) in Kombination mit Zeige alle oder eine Konfigurationsmöglichkeit in den Einstellungen um festzulegen welcher Parametertyp mit welcher App geöffnet werden soll.

Und um am Ende wieder auf den Beginn des Artikels zurückzukommen. Bei genauerem nachdenken gibt es das auch auf Desktopcomputer nicht. Es fällt nicht so sehr auf, da Copy’n'Paste wesentlich schneller anzuwenden ist, Programme nebeneinander am Desktop laufen können und weil man das Dateisystem nutzen kann. Aber eine wirkliche Integration von verschiedenen Apps gibt es nur in wenigen Fällen.

Noch so eine Back to the Mac!-Sache

Ungesehene Fernsehserien in iTunes

Zu dem Beitrag von letzter Woche über Deep Integration von Computer und Smartphone ist mir gerade noch seine Sache eingefallen, die ich unheimlich störend finde. Ich habe gestern im Zug Serien am iPad geschaut, seitdem das Ding nicht mehr mit dem Computer verbunden und deshalb werden mir die Serien in iTunes immer noch als ungesehen angezeigt. Könnte das nicht ‘Over the Air’ gehen?

Back to the Mac! Und dann?

Steve Jobs bei der "Back to the Mac"-Keynote am 20.10.2010

Gestern hielt Apple eine Keynote zum Thema Back to the Mac. Im wesentlichen wurde iLife ’11, FaceTime for Mac, neue MacBook Airs und Mac OS X 10.7 Lion vorgestellt. Wegen letzterem auch der Titel Back to the Mac, weil Dinge in iOS (das ja auf OS X basiert) verbessert wurden jetzt wieder zurück in das Desktopbetriebssystem fließen. Also zB der Home screen, Full-screen apps und der App Store. Aber über das will ich mir keine Gedanken machen. Mir geht es über die weitere Zukunft. Darüber mache ich mir nämlich gelegentlich Gedanken.

Ich will auch gar nicht zu weit in die Zukunft denken und ich finde, dass die Gedanken, die ich hier jetzt präsentiere schon längst Realität sein sollten. Mir geht es um Integration. Deep Integration (das hört sich nach etwas an, dass auch Steve Jobs auf einer Keynote sagen würde).

(Ich beziehe mich hier auf Mac OS X, iPhone, iPod, iPad, iTunes und anderen Apple-Kram. Könnte aber auch Windows, Winamp, WeTab oder whatever sein.)

Ich will mit einem Beispiel beginnen. Nehmen wir an, ich sitze daheim vor meinem Computer, schreibe einen Blogbeitrag über Apple und höre dabei die neue CD der Kings of Leon*. Ich bin gerade mitten in der CD und muss los, normalerweise will ich dann die gerade gehörte CD weiterhören, also schaue ich in iTunes nach, welches Lied läuft, klappe mein MacBook zu und starte den iPod am iPhone, stecke die Kopfhörer an, suche die CD der Kings of Leon in meiner dortigen Mediathek und wähle dann das nächste Lied aus. Ziemlich umständlich. Es wäre doch viel cooler, wenn ich beschließe den Schreibtisch zu verlassen, lediglich den iPod starten muss und es erscheint sofort die bekannte “Sie hören”-Schaltfläche. Obwohl natürlich keine Musik am iPhone läuft, sondern immer noch iTunes am Mac. Ich klicke auf die Schaltfläche, stecke die Kopfhörer an und automatisch stoppt die Wiedergabe am Mac und wird sie wird am iPhone fortgesetzt. Ich fände das ziemlich cool.

Umgekehrt sollte es natürlich genauso funktionieren. Ich komme nach Hause, höre Musik am iPhone und starte iTunes am Mac. Dort sehe ich sofort welches Lied ich höre und wenn ich auf Play drücke wird die Wiedergabe anstatt am iPhone am Mac fortgesetzt.

Genauso gut könnte ich am Mac sitzen und an einem Dokument schreiben. Wenn ich merke, dass mein Körper zu schwach ist um weiter zu sitzen, werde ich aufstehen, mich ausziehen, in mein Bett legen und zum iPad greifen. Wenn ich dort Pages starte, wird genau das Dokument, dass ich zuletzt am Mac bearbeitet habe geöffnet und ich kann einfach weiterarbeiten.

Es gibt sicher noch hunderttausend andere Dinge, die man mit einer engeren Integration von Desktop und Smartphone (also Mac und iPhone) viel besser machen könnte.

AirLock ist ein schon funktionierendes, recht simples Beispiel für das eben gesagte. AirLock ist ein Programm für den Mac, das ständig via Bluetooth scannt ob mein iPhone in Reichweite ist. Wenn ich mich zu weit wegbewege wird der Bildschirm des Macs gesperrt, setze ich mich wieder davor, wird er entsperrt. Das ist ziemlich praktisch.

Ein bisschen komplexeres Beispiel, weil Unterstützung von beiden Geräten erforderlich, ist PasteBot. Damit kann ich die Zwischenablage von meinem Mac und meinem iPhone synchronisieren. Das ist etwas umständlich, weil ich am iPhone immer die PasteBot App starten muss, aber genau in diese Richtung sollte die Entwicklung gehen. Das würde mir gefallen.

Und außerdem sollte das iPhone endlich anfangen sich auch über WiFI zu backupen. So ganz nebenbei bemerkt.

So. Und jetzt muss ich los. Und weiterhin manuell das gerade gehörte Lied am iPhone suchen.

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