In der klassischen Werbung werden die tollsten Eigenschaften des Produktes plakativ (also riesig) angepriesen. Die schlechten Eigenschaften stehen im Kleingedruckten. Schauen wir uns einfach mal diese Werbung für einen Laptop von Hofer an:
Geht da nicht etwas an Information ab? Schauen wir mal in die kleine graue Box am linken Rand:
Vista ist es einfach nicht wert groß angepriesen zu werden. Wie tief kann man eigentlich sinken, Microsoft?
Nach Südafrika hat jetzt auch Brasilien Einspruch gegen das Office-Format OOXML (DIS29500) von Microsoft eingelegt.
Die zentralen Kritikpunkte konzentrieren sich darauf, dass beim Problemlösungstreffen [BRM] im Februar in Genf wichtige Punkte nicht hatten behandelt werden können und dass die ISO nicht, wie es nach ihren Regeln erforderlich gewesen wäre, nach 30 Tagen einen Entwurf an die Komiteemitglieder versandte. Link.
Den Text der Beschwerde findet man bei Andy Upgrove.
Microsoft hat im Februar 2004 folgendes Patent eingereicht und am 20. Mai zugesprochen bekommen:
A system, method, and computer readable medium for the proactive detection of malware in operating systems that receive application programming interface (API) calls is provided. A virtual operating environment for simulating the execution of programs and determining if the programs are malware is created. The virtual operating environment confines potential malware so that the systems of the host operating environment will not be adversely effected. During simulation, a behavior signature is generated based on the API calls issued by potential malware. The behavior signature is suitable for analysis to determine whether the simulated executable is malware. Link. via.
Ein proaktiver Virenscanner also und das schon 2004, wie innovativ. Diese Microsoftentwickler sind einfach grandiose Genies.
[...] die südafrikanische Standardisierungsorganisation South African Bureau of Standards (SABS) [hat] am Donnerstag formale Beschwerde bei der International Organization for Standardization (ISO) gegen die Standardisierung des von Microsoft unterstützten Bürosoftware-Dateiformats OOXML (DIS 29500) eingelegt. Link.
Ihr wisst ja das ich kein großer Fan von OOXML bin, vor allem da es schon ODF gibt. Das ist nicht nur offen sondern auch frei.
Microsoft hat vor ein paar Tagen übrigens angekündigt zukünftig auch ODF zu unterstützen, OOXML wird übrigens noch NICHT von Microsofts Office unterstützt.
Google hat Sky und Microsoft lässt die User mit dem WorldWide Telescope in den Weltraum blicken.
Und wie man das so von Microsoft gewöhnt ist, geht alles ganz einfach und unkompliziert:
Das ist mir direkt zu einfach, deshalb kommt folgender Screen auch aus Google Sky (aber ich wette das Microsoftding macht so ziemlich genau das Gleiche):
Seite gestern ist OOXML, das Office-Format von Microsoft, ein offizieller ISO Standard. Grundsätzlich ist es natürlich gut wenn es einen Standard für Office-Dokumente gibt, dadurch wird gewährleistet das Dokumente auch nach dem Wechseln von Software noch les- und schreibbar sind. Das Problem bei der ganzen Sache ist das es bereits einen solchen Standard gibt. OASIS Open Document Format for Office Applications kurz Open Document (ODF) heißt dieses von Sun entwickelte Format. Außerdem ist ODF das Standardformat der freien Officeanwendung OpenOffice.org. Und bereits seit 2006 ist ODF ein offizieller ISO Standard. Warum also ein zweiter ISO Standard für Officedokumente? Hauptsächlich weil Microsoft es will. Weil Microsoft, als Marktführer im Bereich Officeanwendungen ansonsten das Konkurrenzformat ODF unterstützen müsste.
Denn in den letzten Jahren haben immer mehr öffentliche Stellen angekündigt offizielle Standards zu unterstützen, also Dokumente in standardisierten Formaten zu akzeptieren (in Österreich nehmen Wien und Linz Dokumente im Open Document Format entgegen). Da Microsofts Office ODF nicht unterstützt, müssen diese Stellen natürlich eine alternative Software installieren. Und Microsoft hat sich dazu entschieden anstatt den offiziellen Standard in die eigene Software zu implementieren, lieber einen eigenen Standard zu entwickeln. Und weil Microsoft eben Microsoft ist wurde dieser Standard auch angenommen. Hätte ich einen neuen Officestandard geschrieben, das wäre jedem egal gewesen. Selbst wenn er den bisherigen Standards weit überlegen wäre. Aber bei Microsoft wird das ein Standard. Es stimmt also, wenn man Geld hat kann man alles machen.
DieganzeWeltredetüberMicrosoftundYahoo. So wie damals. Diesmal scheint es ernster zu sein, obwohl es natürlich noch nicht fix ist. Immerhin hat Microsoft einfach nur ein Angebot an Yahoo gemacht. Ob Yahoo bzw. die Aktionäre das wirklich wollen sei dahingestellt.
Und außerdem, selbst wenn Yahoo einen neuen Eigentümer bekommt, es muss nicht Microsoft sein. Es gehen schon erste Gerüchte um das die News Corp. zuschlagen will.
Microsoft hat ja diese Woche seinen Surface Computer vorgestellt. Das Motto lautet: Mit den Händen statt mit der Maus. Aber es ist doch viel lustiger, wenn man was in der Hand hat. Eine Plastikente zum Beispiel:
Auf der Homepage gibtes auch vierVideos (Direktlinks zu den Video-Dateien).
Vielleicht nicht so spektakulär wie der Surface Computer von Microsoft, aber dennoch eine sehr interessante Technik. Könnte zB auch als Lernhilfe für Kinder eingesetzt werden. Oder auch beim Routenplaner kann man damit die Punkte mit reellen Gegenständen anzeigen.
Als ich dieses Ding zum ersten Mal sah, war ich auch ziemlich beeindruckt. Und bin es noch immer. Aber im Prinzip ist das ein Kasten. Deshalb wird er auch nur als Couchtisch vorgestellt. Weil Couchtische auch meistens Kästen sind. Also mit wenig oder keinem Zwischenraum für die Füße. Die Hauptfunktion eines Computers ist immer noch der Schreibtisch. Und es werden wohl noch einige Jahre vergehen bis die Surface Computer so dünn sind das man sich auch als Schreibtisch verwenden kann.
Ok, Couchtisch schön und gut. Aber wenn ich schon auf der Couch sitze, dann will ich meine Füße da auch rauf legen. Und nicht jedesmal wenn ich das Lied wechseln will, die Füße runter, aufsitzen, nach vorne beugen und dann erst das Lied wechseln. Das muss im liegen gehen. Deshalb sitzen liegen Menschen so gerne auf der Couch. Weil sie sich nicht bewegen müssen. Da will ich einfach nicht wie wild mit den Händen rumfuchteln müssen um das Programm oder die CD zu wechseln.
Und, schlauch wie ich bin (^^) ist mir natürlich auch gleich eine Lösung eingefallen. Und die liegt im Wii. Mit ein bisschen Hand nach links und Hand nach oben navigiert man sich durch die TV-Programme. Oder die CD-Sammlung. Man kann zwar Fotos nicht so einfach groß ziehen. Aber dafür kann man dabei liegen. Und warum gibt es sowas noch nicht? Sowas würd ich mir anschauen. Das hätte Sinn.
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