In Frankreich hat der Verfassungsgerichtshof Internetsperren wegen Urheberrechtsverletzungen für verfassungswidrig erklärt. Wegen Kommunikationsfreiheit, Menschenrechte und so.
Laut: Illegale Downloads: Internetsperren sind verfassungswidrig
me vs. the internet
In Frankreich hat der Verfassungsgerichtshof Internetsperren wegen Urheberrechtsverletzungen für verfassungswidrig erklärt. Wegen Kommunikationsfreiheit, Menschenrechte und so.
Laut: Illegale Downloads: Internetsperren sind verfassungswidrig
Zugangssperren seien ein nicht zu rechtfertigender Eingriff in grundsätzlich geschützte Rechtspositionen wie der Privatsphäre und dem Recht zur Freiheit zum Empfang von Meinungen, so die Justizministerin bei ihrer Keynote-Adresse vor Proponenten der vom Verband der österreichischen Musikwirtschaft (IFPI Austria) und dem Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) unterstützten Plattform.
was soll man da noch mehr sagen?
Der Richter war Mitglied in Copyright-Lobbyorganisationen. In den gleichen wie die Anwälte der Kläger. Mit dem einen hat er sogar zusammengearbeitet…
Rickard Falkvinge, Chef der schwedischen Piratenpartei, wirft der Copyright-Lobby im Gespräch mit The Local vor, “die Korruption nach Schweden gebracht zu haben”. Pirate-Bay-Sprecher Peter Sunde sagte, die Verbindungen des Richters zu den Copyright-Gruppen seien “durchaus bemerkenswert”.
Futurezone: Pirate-Bay-Anwalt wirft Richter Befangenheit vor.
Es hilft alles nichts: Radiohead haben ihr Album quasi gratis angeboten, trotzdem wurde es am ersten Tag schon 400.000 mal illegal über Tauschbörsen heruntergeladen. Link.
Also, liebe Musikindustrie: Taschbörsen werden nicht genutzt weil sie illegal sind. Und auch nicht (nur) weil es gratis ist. Es gibt einfach keinen komfortableren Weg schnell an gewünschte Inhalte zu kommen. So einfach ist das. Und irgendwann werdet ihr das vielleicht auch kapieren.
Während in den Nachrichten hauptsächlich um die Internet-Zensur in China während der Olympischen Spiele berichtet wird, zensiert auch der US-Provider Comcast weiterhin das Internet.
Comcast, einer der größten Internet-Service-Provider in Amerika, blockiert seit einiger Zeit den Zugang zum BitTorrent-Netzwerk, eindeutig ein Eingriff in die Net Neutrality.
In verschiedenen Anhörungen hat Comcast stets beteuert, den Datenverkehr über das BitTorrent-Protokoll lediglich in Stoßzeiten zu regulieren, nicht aber komplett zu unterbinden. Wie es scheint, hat der Kabelnetzbetreiber aus den USA die Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) belogen: Nach einer Studie des Max-Planck-Institutes (MPI) für Softwaresysteme in Saarbrücken blockiert Comcast entgegen den eigenen Angaben den Datenaustausch über BitTorrent systematisch und dauerhaft: “Der Anteil von blockierten Verbindungen ist zu allen Tageszeiten gleichbleibend hoch. Unsere Daten legen nahe, dass die BitTorrent-Blockade nicht von der Tageszeit abhängt.” Auch zwischen den Wochentagen gibt es kaum Unterschiede. Link.
Mittlerweile will sogar FCC Sanktionen gegen den Provider auferlegen. via.
Und Comcast geht sogar so weit, das Mitarbeitern die über die P2P-Sperre reden mit der Kündigung gedroht wird. via.
AT&T, also noch ein US-Provider, findet hingegen, dass das Nutzen von P2P zur Beendigung des Vertrages führen kann. via. Ich hoffe nur das diese Einstellungen nicht über den Atlantik zu uns kommen, immerhin kann und wird BitTorrent und andere P2P-Netze auch für legale Aktivitäten genutzt. Ein Zensur wäre als würde man Bücher per se verbieten weil sie auch illegale Inhalte verbreiten könnten…
Die Futurezone vergleich die US-Präsdintschaftskandidaten wie zu wichtigen Internetthemen stehen. Kurz zusammengefasst:
Barrack Obama:
John McCain:
I’m a cruel, inhumane, and indecent person in many respects, but I can’t see myself doing that, unless of course they listen to some of the abominable music that tops the charts today. If they do that, whether they are listening to it on an iPod, or downloading it illegally, they should go to jail anyway
)
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