Megaegal

Sean Gallagher:

The filesharing site Megaupload.com has been taken down by the FBI as the Justice Department unsealed an indictment charging seven people associated with the site. The 72-page indictment, handed down by a federal grand jury in Virginia on January 5, charges the seven people, including Megaupload’s founders Kim Dotcom and Mathias Ortman, with conspiracy.

Das war erstens abzusehen und zweitens ist es egal. Also zumindest mir. Megaupload war eine dieser Seiten die ich, wie auch alle ähnlich ausgerichteten “Cyberlocker”, abgrundtief hasse. Jedes Mal wenn ich eine Datei von eine dieser Seiten herunterladen musste habe ich geflucht. Ich denke an euch, liebe Studienkollegen, die 3 MB große PDF-Dateien dort hochladen anstatt sie an die E-Mail anzuhängen. Ich hasse euch. Diese Seiten bieten nicht nur ein frustrierendes Benutzererlebnis weil man 45 Sekunden oder länger warten muss bis der Download beginnt, sie sind auch aus zwei Gründen moralisch verwerflich. Erstens wird durch die Wartezeit, aber auch durch Downloadbegrenzungen pro Tag und Geschwindigkeitsgrenzen der Benutzer quasi erpresst einen Premium-Account zu kaufen und zweitens ist es so offensichtlich, dass der einzige Grund dieser Seiten es ist Geld für die Betreiber zu scheffeln. Megaupload ist Geschichte, wahrscheinlich werden andere nachfolgen. Ist aber egal.

2 thoughts on “Megaegal

  1. Soweit ich das gelesen habe, hatten die schon konkrete Hinweise, dass auf Megaupload Copyrightverletzungen begangen wurden. Zum Beispiel deren Report-System, bei dem sie immer nur eine URL gesperrt haben, obwohl sie, wenn eine Datei mehrmals hochgeladen wurde, nur einmal gespeichert haben. Bei Kinderpornos konnten Sie die Datei vollständig löschen, egal wie viele unterschiedliche URLs es dafür gab, bei Filmen oder Musik ging das nicht. Das ist schon sehr merkwürdig.