Betrug an der Öffentlichkeit

China möchte das Playback unter Strafe stellen. Das Pekinger Kulturministerium veröffentlichte am Donnerstag einen Gesetzesentwurf auf seiner Website. Darin ist vorgesehen, professionellen Musikern zu untersagen, auf der Bühne und bei sonstigen Live-Auftritten Bandaufnahmen einzusetzen. Live-Gesang und selbstgespielte Instrumente dürften nicht ersetzt werden, denn: Nach Auffassung des Ministeriums handelt es sich bei Playback-Performances um Betrug an der Öffentlichkeit.

laut.de: Gesetzesentwurf: China will Playback verbieten.

5 thoughts on “Betrug an der Öffentlichkeit

  1. Also das muss ich sagen, finde ich aber auch. Du zahlst horrende Summen für den Eintritt und dann singt der gar nicht richtig, da oben. DAs finde ich auch eine Frechheit ehrlich gesagt. Entweder kann er singen oder er kann es nicht. Und wenn er es nicht kann, hat er auch keine Berechtigung Konzerte zu geben. Und auch keine Berechtigung sich als Star zu bezeichnen, weil das kann ja dann jeder die Stimme im Tonstudio produzieren lassen oder nicht? Also ich wäre sofort dafür, so etwas einzuführen.

  2. würde der musiklandschaft vielleicht helfen indem nicht mehr so viel billig-pop kacke produziert wird bzw sich nicht mehr so verbreiten kann..
    aber der markt richtet sich halt auch immer nach der nachfrage, und wenn viele leute playback hören wollen..

  3. Das “Problem” bei der Sache ist ja nicht unbedingt nur der Gesang, sondern unter diese Playback-Regelung fallen ja auch die Instrumente.

  4. Auch in China wird nichts so heiß gegessen wie√Ǭ¥s gekocht wird. Ich könnte mir aber vorstellen, daß künftig die Veranstalter darauf hin weisen müssen das hier ganz- oder teilweise mit Playback gearbeitet wird.

  5. Find ich super vielleicht hören sich dann auch bei uns die Playbackbands wie zB die Mostlandstürmer auf!!