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Angst

So. Die Donnerstag Nacht des ORF ist wieder da. Mit Willkommen Österreich. Dirk Stermann und Gristoph Grissemann reden über Angst. Heute über die Angst einem Verbrechen zum Opfer zu fallen.

Es scheint das die Moderation abwechselnd ist. Zum Beispiel werden in drei Wochen Thomas Edlinger und Fritz Ostermayer durch die Sendung führen. Nach der ersten Folge sage ich mal: Kein schlechtes Format. Aber gefällt mir nicht so gut wie den Vorgänger, vom Sendeplatz betrachtet, die Sendung ohne Namen.

Adieu, Assoziation!

Gerade lief die letzte und erste Folge der Sendung ohne Namen. Damit ist das beste Format im Fernsehen Geschichte. Aus und vorbei. Einfach so. Ohne Ersatz. Die Sendung ohne Namen ist, kurz gesagt, das MashUp des Fernsehens. Lang gesagt (ich darf zitieren, macht Fred Schreiber ja auch oft):

Die Autoren schaffen durch den geschickten Einsatz von Filmausschnitten, Musikstücken, Interviews von Prominenten und einzelnen Texten eine neue Form von Erzähltechnik ähnlich einer freien Assoziationskette. Ein (nie sichtbarer) Erzähler führt den Zuseher durch die Sendung und erzählt dabei seine Gedanken zu bestimmten Ereignissen oder Dingen. Die dabei behandelten Themen waren sowohl aktuelles Tagesgeschehen im In- und Ausland, als auch weltgeschichtliche Ereignisse aus Gesellschaft, Politik, Wissenschaft, Kultur usw.. Während die Off-Stimme (gesprochen von Fred Schreiber) den Hauptteil der Sendung bildete, wurden dazu gehörige Bilder gezeigt – von geradlinig unterstützend über assoziative Wortspiele und Interpretationen nahe legend bis auf unterschiedlichste Weise kontrastierend oder konterkarierend. Die zeitweilig erscheinenden Inserts (Namen, Alternativbezeichnungen, Daten und Fakten, Zitate usw.) komplettieren die Informationsflut mit ergänzenden Kommentaren oder stellen eine eigene Handlung auf.

Quelle.

Ich werde die Sendung ohne Namen vermissen. Soll ich nach mehr zum Abschied sagen?

Mhm.

Aber das würde jetzt wohl zu weit gehen.

Update: Bewegte Bilder zum Abschied.