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Gangs, New York und die Liebe

Mad Love Title Card

Grob kann man die Serien, die ich schaue in zwei Kategorien einteilen: Drama und Sitcom. Letztere kann man auch noch genauer definieren. Erste auch, aber um die geht es hier nicht. Also Sitcoms. Da gibt es zum einen Familienserien (The Simpsons, Family Guy, The Middle, Modern Family, American Dad!, Raising Hope, The Cleveland Show, Two and a Half Men, …) und zum anderen Gangserien. Also Serien über eine Gruppe von Menschen. Oft sind sie, oder ein Teil davon, Mitbewohner und immer besteht die Gruppe aus unterschiedlichen Typen. Da gibt es zum Beispiel einen hoffnungslosen Romantiker, einen Frauenheld, einen naiven und so weiter. Nicht unbedingt notwendig, aber gerne gesehen ist es auch, wenn es zwischen zwei Mitgliedern der Gang knistert, oft mit langem hin und her, mal mit Beziehung und dann wieder ohne. New York als Schauplatz ist auch sehr beliebt. Praktisch jede Gangserie baut genau auf diesem Schema auf. Friends, How I Met Your Mother, The Big Bang Theory, It’s Always Sunny in Philadelphia, Scrubs, Futurama und sogar Golden Girls. Seit einer Woche oder so hat sich zu meiner wöchentlichen Serienliste eine weitere dieser Gang Serien hinzugesellt: Mad Love.

Location ist New York, Ben (Jason Biggs) lernt Kate (Sarah Chalke) kennen und es knistert zwischen den beiden. Auf das erste Date bringen er seinen besten Freund Larry und Kate ihre beste Freundin und (Überraschung) Mitbewohnerin Kate mit. Zwischen den Mitbringseln läuft es nicht so gut, die beiden können sich nicht ausstehen. Außerdem ist Ben noch in einer Beziehung und das alles ist gar nicht so unkompliziert. Ein Punkt der die ganze Sache irgendwie interessant macht, ist das Ben und Kate sich von Anfang an mögen und eine Beziehung anstreben, das vom anderen aber natürlich nicht wissen und das ist dann natürlich meistens witzig. Derzeit sind die ersten fünf Episoden der ersten Staffel in Amerika gelaufen und ich finde die Serie recht gut. Klar, sie ist nicht unendlich innovativ, die Grundprinzipien kennt man, wie bei How I Met Your Mother wird die Gang auch hier viel Zeit in einer Bar verbringen, aber nicht immer muss alles schrecklich neu sein. Manchmal möchte man sich einfach nur ein Bier öffnen, sich zurücklehnen und ab und zu laut loslachen.

Übrigens: eine einzige Sitcom, die ich schaue, konnte ich nicht in das Schema Familie oder Gang einordnen: 30 Rock.