4-, Setzen!

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Um dem Umsatzschwund gegenzusteuern, will die IFPI [Verband der österreichischen Musikwirtschaft] nun auf Flatfee-Modelle setzen, bei denen Österreichs Internet-Nutzer gegen eine monatliche Gebühr auf ein breites Repertoire an Musik zugreifen können. Die Gebühr könne auch über Provider, Sponsoren oder Werbung finanziert werden, sagte Eder.

Ein breites Repertoire? Verdammt, wir wollen kein breites Repertoire, wir wollen das gesamte Repertoire.

“Es gibt ein riesiges Potenzial”, so Eder. Man müsse nur die Einstiegsschwelle zum digitalen Musikkauf niedriger ansetzen.

Ihr zerbrecht euch jetzt seit Jahren den Kopf wie ihr die Einstiegsschwelle senken könnt. Habt ihr es irgendwann auch mal annähernd geschaft? Nein. Aber ihr braucht euch auch gar darüber nicht den Kopf zerbrechen. Es gibt nämlich schon zahlreiche etablierte Systeme. Sie heißen BitTorrent, Soulseek, usw. Aber ihr verklagt die Menschen die diese Systeme nutzen.

Warum nutzt ihr nicht einfach diese bewährten Systeme?

Ihr hättet dadurch mehr als nur einen Vorteil: ihr müsstet keinen Cent in die nötige Infrastruktur investieren, die wird von den Benutzern zur Verfügung gestellt. Die nötige Software wird von zahlreichen engagierten Programmieren entwickelt. Ihr müsst nicht einmal die Lieder in das System selbst einpflegen, auch das wird von der Community erledigt.

Eine neue Flatrate mit der man einen Teil der Musik downloaden kann wird illegale Musikdownloads nicht verhindern. Ihr könnt das nur verhindern wenn ihr es legalisiert. Und ihr verdient noch etwas dran…

2 thoughts on “4-, Setzen!

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