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Adobe Photoshop Express

Adobe Photoshop Express (Logo)

Adobe hat heute (oder so) Photoshop Express gelauncht. Photoshop im Browser. Hörte sich für mich ziemlich gut an, allerdings hätte einem das Express schon zu Denken geben müssen.

Das Ding ist nämlich, nicht wie ich dachte ein Tool für normale Photoshopanwender die zwischendurch schnell ein Bild fürs Bloggen (oder so) aufbereiten wollen, sondern für Hobbyfotografen die keine Ahnung haben wie man Desktopsoftware installiert. Und das merkt man beim ersten Blick auf das “Foto bearbeiten”-Interface:
Adobe Photoshop Express: “Foto bearbeiten”-Interface

Die wenigen angebotenen Funktionen sind auch nicht sehr flexibel gestaltet. Zum Beispiel der Helligkeitsfilter. Während man in Photoshop (im echten) den Regler zwischen -180 und +180 stufenlos verstellen kann, muss man sich in Photoshop Express mit 6 Stufen zufrieden geben. Das Gleiche auch bei der Tint-Funktion zum Einfärben des Fotos, anstatt frei eine Farbe wählen zu können wählt man eine von 6 aus.
Adobe Photoshop Express: Tint Effect Interface

Wenn man aber davon absieht das ich nicht die richtige Zielgruppe bin, finde ich das Tool richtig gut. Man hat nicht versucht ein Desktopprogramm im Browser zu emulieren und hat den richtigen Mittelweg zwischen Programm und Web gefunden. Hochladen und bearbeiten von Fotos geht ziemlich flüssig, das Erstellen von neuen Alben geht einfach und Fotos können auch per Drop & Drag in Alben gezogen werden. Das Ding könnte sogar meine Meinung über Flash/Flex ändern, zumindest in Bezug auf Webapps. Nur scrollen mit dem Mausrad/Touchpad geht nicht.

Außerdem scheint Photoshop Express mit diversen anderen Seiten interagieren zu können. Es wird einem zumindest der Login in Facebook, Photobucket und Picasa angeboten. Aber weil Flickr fehlt und ich bei den drei keinen Account habe konnte ich das nicht testen. Schätze aber das sowohl Import als auch Export gehen.

Alben und Fotos können auch öffentlich gemacht werden, dann bietet das Interface HTML-Code zum einbetten, verlinken und per E-Mail senden an.

Würde mein Vater nicht die 2GB Gratis-Speicher schon nach der ersten Geburtsfeier sprengen wäre es das Richtige für ihn. Aber für mich? Ich bleib vor erst beim Desktop-Photoshop.

Update 11:39: Ich hab zum Testen ein öffentliches Album angelegt.

Update 18:46: Die AGB sind auch nicht von schlechten Eltern:

Adobe darf:

mit öffentlichen Fotos der Nutzer “Einnahmen erzielen”.
diese Bilder “reproduzieren, verändern, veröffentlichen” und in “anderen Materialien oder Arbeiten in jedem Format und Medium” verwenden
das Bildmaterial “an Dritte weiterlizenzieren”
Diese Lizenz

lässt sich Adobe weltweit einräumen.
gilt “unbefristet” und “unabänderlich”.
gewährt der Lizenzgeber, ohne dafür Gebühren zu erhalten. Spiegel Online. via.

Die Zukunft der Web Apps

Die Read/Write Web Umfrage der Woche beschäftigt sich mit der Zukunft von Web Applikationen. In letzter Zeit haben ja Adobe, Microsoft und Sun mit Apollo, Silverlight bzw. JavaFX ihre Varianten vorgestellt.

Im Moment sind aber die Varianten von Mozilla und Google weitaus beliebter. Und auch ich persönlich hoffe das deren Vorschläge das Rennen machen werden. Ich habe schon jetzt zig Frameworks und Toolkits installiert, wenn jetzt noch 3 dazukommen… Web Apps sollten weiterhin im Browser bleiben. Meiner Meinung nach.

Berufsträume

Als Kind wollte ich immer Spielzeugladenbesitzer werden. Warum? Na, weil ich dann mit dem ganzen Spielzeug spielen konnte. Irgendwann wurde ich für Spielzeug zu alt. Zumindest für Lego, Plastikdinosaurier & co. Aber ich bekam kaufte mir von meinem Ersparten einen Computer. Bald wurde mir klar. Wenn ich groß bin möchte ich irgendwas am Computer arbeiten. Damals machte noch alles Spaß. Damals hatte ich auch noch nie stundenlang Aktenzahlen in einer Exceltabelle gesucht. Aber ich wollte mehr. Also wollte ich Programmierer Softwareentwickler werden. Oder vielleicht auch Computerspiele machen. Das ganze ging dann in Richtung Web. Irgendwann wollte ich dann eher Webdesigner werden, mittlerweile bin ich bei “Webentwickler” angelangt. Also in der Mitte. Und ziemlich definitiv.

Aber eigentlich will ich ganze Zeit auf folgendes hinaus:

Achtung! Eigenwerbung.

shrt.at LogoVor wenigen Minuten ging mein erster Service al√ɬ° Web 2.0 online. Shrt.at. Ein URL Kürzungsservice wie zB auch TinyURL. Nur besser.

Bei TinyURL.com hat allein die Domain schon 11 Zeichen. Shrt.at kann ca 240.000 URLs kürzen mit 11 Zeichen. Die ersten 62 haben sogar nur 9 Zeichen. Und mit 12 Zeichen kürzt Shrt.at fast 15 Millionen URLs.

Außerdem wird in den nächsten Tagen eine API kommen. Auch das sei gesagt.

Übrigens. Shrt ist Short ohne o. Nur falls es nicht gleich aufgefallen ist.

Für Kritik, Lob, Vorschläge, Spenden, etc bin ich jederzeit offen. Einfach in den Kommentaren posten. Oder eine E-Mail an info ät shrt döt at schreiben.

Danke für ihre Aufmerksamkeit.