Unendlich viele E-Mail-Adressen

Unendlich viele E-Mail-Adressen mit Gmail

Du hast es vielleicht nicht gewusst, aber wenn du eine E-Mail-Adresse von Gmail besitzt, dann besitzt du in Wirklichkeit unendlich viele E-Mail-Adressen. Wenn du an deinen Benutzernamen (ich bezeichne den Teil vor dem @ so) ein Plus anhängst, dann kann man danach jede beliebige Kombination an Zeichen hängen und alle E-Mails landen in deinem Postfach.

Für diese Funktion gibt es mehrere coole Anwendungen. Twitter versendet Notifications mit einer kryptischen E-Mail-Adresse. Wenn man Filter nutzen möchte um diese automatisch in einen Ordner zu schieben oder als gelesen zu markieren und dabei auch noch zwischen verschiedenen Accounts unterscheiden möchte, dann könnte man eine Adresse nutzen wie benutzername+twitter.twitterusername@gmail.com und für diese Empfängeradresse einen Filter erstellen.

Kryptische Absenderadresse bei Benachrichtungen von Twitter

Diese Funktion lässt sich auch hervorragend benutzen um die Sicherheit seiner Accounts zu erhöhen. Prinzipiell ist es eine schlechte Idee eine allgemein bekannte E-Mail-Adresse zu nutzen um sich bei Services zu registrieren. Wenn, neben dem Passwort, auch die E-Mail-Adresse geheim ist müssen Hacker nicht nur das Passwort sondern auch die E-Mail-Adresse herausfinden um auf deinen Account zugreifen zu können. Bei Facebook könnte ich mich daher zB mit folgender E-Mail-Adresse registrieren: f.eckerstorfer+facebook.JDK4@gmail.com. (Ich habe natürlich eine andere zufällige Folge an Zeichen gewählt.)

Ich kenne und nutze die Funktion schon länger, aber vorhin habe ich herausgefunden, dass das auch bei Google Apps Accounts funktioniert, in meinem Fall also bei meiner florian@theroadtojoy.at E-Mail-Adressen. Ich mag Gmail.

Ein weiterer Grund warum ich Gmail mag, ich kann hier ohne Probleme meine E-Mail-Adresse posten und Gmail beseitigt sämtlichen daraus resultierenden Spam. Like a Boss.

4 thoughts on “Unendlich viele E-Mail-Adressen

  1. @Sillium: Ja, dafür verwende ich dieses Feature auch.
    @Jeriko: Das funktioniert nur bei @gmail.com-Adressen, aber nicht bei Google App Domains.

  2. Das hab ich bestimmt schon 2x gewusst und 3x vergessen ;)

    Das Sicherheits-Argument ist reizvoll – mal drüber nachdenken….