
Saufen für den Regenwald kennt man ja. Aber Ficken? Ja, gibt es auch. Zwei Norweger haben Fuck for Forrest (Achtung, Webseite enthält pornographishes Material und so) gegründet, drehen Pornos, verkaufen die und mit dem Geld wollen sie dann den Regenwald retten.
Das Foto oben stammt übrigens von einer Werbeaktion für ihre gute Sache. Live auf der Bühne eines Rockfestivals in Norwegen. Die Band die zu dem Zeitpunkt spielte heißt passenderweiße The Cumshots.
Na dann!
Update: Noch ein zwei Newsartikel zum Thema.
Das Amtsgericht Offenburg hat die Rückverfolgung von IP-Adressen durch die Staatsanwaltschaft untersagt. Dies dürfe nur auf richterliche Anordnung hin geschehen. Außerdem ordnete das Gericht das Anbieten einiger weniger Songs in Tauschbörsen der Bagatellkriminalität zu.
Hört sich doch gut an.
Und das auch:
Die Offenburger Richter waren außerdem der Meinung, dass Schadensforderungen der Industrie in den meisten Fällen überzogen seien. Es gelten auch hier die Gesetze des Marktes. “Beim Preis 0 fragt auch derjenige ein Produkt nach, für das er sonst nicht mal einen Cent ausgeben würde.”
Sehr, sehr gut dass das auch ein Gericht mal festgestellt hat. Ich meine, wenn die Musikindustrie immer schön sagt: Die Leute haben x-tausend Alben aus dem Internet heruntergeladen, deshalb haben wir x-tausend mal [Albumpreis] weniger verdient. Die Rechnung geht einfach nicht auf. Weil, wenn ein 16-jähriger Schüler im Monat 10 Alben oder mehr herunterlädt, dann würde er niemals 10 Alben kaufen. Erstens würde das über 150 Euro im Monat kosten (und soviel hat er sicher nicht pro Monat zur Verfügung). Und zweitens, wenn er einen Song im Radio (oder auf YouTube oder sonstwo) hört und der gefällt ihm, dann wird er sich eventuell gleich das ganze Album herunterladen. Kostet ja nichts. Aber 15 Euro für das Album ausgeben. Vor allem, in den meisten Musikgeschäften (Saturn zum Beispiel) kann man gar nicht mehr das ganze Album probehören, sondern nur mehr 30 Sekunden Schnipsel von jedem Lied. Nein, danke…
If you don’t have the right to communicate in private, you lose the right to form an identity.
Rick Falkvinge. via.

Wenn eine Website Videos zeigt, die Menschen bei der Selbstbefriedigung inkl. Orgasmus zeigt, dann muss das nicht unbedingt Pornographie sein. Es kann auch Kunst sein. Zumindest wenn man dabei nur das Gesicht sieht.
Bis auf das ein knapp über 1 Minute langes Gratisvideo ist die Seite aber kostenpflichtig. Da unterscheidet sich Kunst wieder weniger von der Pornographie. Wer seine intimsten Momente mit dem Internet teilen möchte, bekommt dann aber auch 150 Dollar für sein Orgasmusvideo.
Nennen tut sich das ganze dann Beautiful Agony. via.
Die Simpsonsaktion hat ja leider nicht sehr vielfast gar keinen Andrang gefunden… Dabei hatte ich mich auf viele viele lustige Simpsonsmomente gefreut. Schade.