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Bruce ServicePack and the Vista Street Band

Internes Werbevideo für Microsoft Vista mit SP1. Ich will gar nichts dazu sagen.


YouTube-Direktlink. via.

Mmh, nur eine verasche von Bruce Springsteen. Ich mag Microsoft jetzt aber trotzdem nicht. via.

Update: Ein richtig gute Version von Dancing in the Dark gibt es von Tegan & Sara. via.

Hält doppelt besser?

Seite gestern ist OOXML, das Office-Format von Microsoft, ein offizieller ISO Standard. Grundsätzlich ist es natürlich gut wenn es einen Standard für Office-Dokumente gibt, dadurch wird gewährleistet das Dokumente auch nach dem Wechseln von Software noch les- und schreibbar sind. Das Problem bei der ganzen Sache ist das es bereits einen solchen Standard gibt. OASIS Open Document Format for Office Applications kurz Open Document (ODF) heißt dieses von Sun entwickelte Format. Außerdem ist ODF das Standardformat der freien Officeanwendung OpenOffice.org. Und bereits seit 2006 ist ODF ein offizieller ISO Standard. Warum also ein zweiter ISO Standard für Officedokumente? Hauptsächlich weil Microsoft es will. Weil Microsoft, als Marktführer im Bereich Officeanwendungen ansonsten das Konkurrenzformat ODF unterstützen müsste.

Denn in den letzten Jahren haben immer mehr öffentliche Stellen angekündigt offizielle Standards zu unterstützen, also Dokumente in standardisierten Formaten zu akzeptieren (in Österreich nehmen Wien und Linz Dokumente im Open Document Format entgegen). Da Microsofts Office ODF nicht unterstützt, müssen diese Stellen natürlich eine alternative Software installieren. Und Microsoft hat sich dazu entschieden anstatt den offiziellen Standard in die eigene Software zu implementieren, lieber einen eigenen Standard zu entwickeln. Und weil Microsoft eben Microsoft ist wurde dieser Standard auch angenommen. Hätte ich einen neuen Officestandard geschrieben, das wäre jedem egal gewesen. Selbst wenn er den bisherigen Standards weit überlegen wäre. Aber bei Microsoft wird das ein Standard. Es stimmt also, wenn man Geld hat kann man alles machen.

via.

Die Microsoft-Yahoo Kiste

Die ganze Welt redet über Microsoft und Yahoo. So wie damals. Diesmal scheint es ernster zu sein, obwohl es natürlich noch nicht fix ist. Immerhin hat Microsoft einfach nur ein Angebot an Yahoo gemacht. Ob Yahoo bzw. die Aktionäre das wirklich wollen sei dahingestellt.

Und außerdem, selbst wenn Yahoo einen neuen Eigentümer bekommt, es muss nicht Microsoft sein. Es gehen schon erste Gerüchte um das die News Corp. zuschlagen will.

The Internet on a disk

The Internet on a disk

via.

Wenn…

Bei einer Computermesse hat Bill Gates die Computer Industrie mit der Autoindustrie verglichen und folgendes Statement gemacht:
“Wenn General Motors (GM) mit der Technologie so mitgehalten hätte wie die Computer Industrie, dann würden wir heute alle 25-Dollar-Autos fahren, die 1000 Meilen pro Gallone Sprit fahren würden”
Als Antwort darauf veröffentlichte General Motors eine Presseerklärung mit folgendem Inhalt:

Wenn General Motors eine Technologie wie Microsoft entwickelt hätte, dann würden wir heute alle Autos mit folgenden Eigenschaften fahren:

1. Ihr Auto würde ohne erkennbaren Grund zweimal am Tag einen Unfall haben.
2. Jedes Mal, wenn die Linien auf der Strasse neu gezeichnet werden würden, müsste man ein neues Auto kaufen.
3. Gelegentlich würde ein Auto ohne erkennbaren Grund auf der Autobahn einfach stehen bleiben, man würde das aber einfach akzeptieren, neu starten und weiterfahren.
4. Man kann nur alleine in dem Auto sitzen, es sei denn, man kauft “Car95″. Aber dann müsste man jeden Sitz einzeln bezahlen.
5. Die Öl-Kontroll-Leuchte, die Warnlampen für Temperatur und Batterie würden durch eine “Genereller Auto-Fehler” Warnlampe ersetzt.
6. Vor dem Auslösen des Airbags würde die Nachricht “Sind Sie sich? Ja- Nein- Abbruch” erscheinen.
7. Gelegentlich würde das Auto Sie ohne jeden erkennbaren Grund aussperren. Sie können nur wieder mit einem Trick aufschließen, und zwar müsste man gleichzeitig den Türgriff ziehen, den Schlüssel drehen und mit einer Hand an die Radioantenne fassen.
8. General Motors würde Sie zwingen, mit jedem Auto einen Deluxe Strassen-Kartensatz der Firma Rand McNally (seit neuestem eine GM Tochter) mit zu kaufen, auch wenn Sie diesen Kartensatz nicht brauchen oder möchten. Wenn Sie diese Option nicht wahrnehmen, würde das Auto sofort 50% langsamer werden (oder schlimmer). Darüber hinaus würde GM deswegen ein Ziel von Untersuchungen der Justiz.
9. Immer dann, wenn ein neues Auto von GM vorgestellt werden würde, müssten alle Autofahrer das Autofahren neu erlernen, weil keiner der Bedien- Hebel genau so funktionieren würde, wie in den alten Autos.
10. Man müsste den “Start”- Knopf drücken, um den Motor auszuschalten.

via Mail.

Ich frage mich ob das stimmt. Also ob GM die Pressemitteilung wirklich rausgegeben hat.

Menschen ohne Freunde und so

Ich bin heute genervt. Das mag am Wetter liegen. Oder an Kleinigkeiten, wie das meine Mail.app heute morgen nicht mehr im Dock war. Oder, dass der Kaffee mittlerweile kalt ist. Oder daran das seit gestern Mitternacht über 10 Blogposts zum Thema MySpace vs. Facebook in meinem Feedreader gelandet sind.

Und jetzt habe ich den Eindruck, dass das alles Schwachsinn ist. Da wird von PI geredt, und von Media Matrix, von Time per User, von bla bla und von blubb blub. Ich glaube immer noch das es nur einen wichtigen Punkt warum man sich bei einem Social Network anmeldet. Und dabei meine ich ein klassisches, wie MySpace, Facebook, Bebo, etc. Wo sind meine Freunde (ja, ich rede von, echten, richtigen, reellen) angemeldet? Mundpropaganda sozusagen. Und das war auch schon immer so. Warum habe ich und (fast) alle meine Freunde einen ICQ-Account und nicht MSN (oh, der heißt jetzt Live Messanger) oder AIM? Weil alle meine Freunde ICQ haben. In anderen Freundeskreises ist das gleich. Oder sagen wir anders. Da hat keiner ICQ. Da haben alle MSN. Vielleicht liegt das daran, dass als mein Freundeskreis sich, sozusagen, bildete IM und so noch nicht so verbreitet war. Irgendjemand, bzw. ein paar Leute hatten ICQ. Die anderen haben sich dann auch einen ICQ-Account gemacht. Woanders hatte jemand einen MSN-Account und die anderen haben sich auch MSN gemacht.

Eine kurze Zwischenbemerkung: Ich war überaus erstaut als ich eine Statistik sah und bemerkte das ICQ nur das drittgrößte IM-Netzwerk ist. Ich war erstaunt weil ich einfach keine Sau kannte die AOL oder MSN nutzt. In meiner Kontaktliste sind etwa 30 Kontakte, alle davon kenne ich persönlich. Es sind 1 MSN und 1 AOL Account dabei. Und das sind nur Zweitaccounts.

Genauso wie bei IM wird es auch bei Social Networks sein. Irgendjemand meldet sich an und die Freunde folgen. Weil warum soll ich mich bei einem Netzwerk anmelden wo ich keinen kenne wenn es da eines gibt wo ein oder mehrere Freunde schon sind. Wegen der Funktionien? Weil das eine eine API hat? Weil das andere ein so schönes Layout hat? Weil ich dort mein Profil bearbeiten kann? Im Prinzip ist das alles das selbe. Von den Kleinigkeiten mal abgesehen. Man kann mit allen das selbe machen: “sozial” sein. Freunde hinzufügen, Private Messages, Kommentare, Fotos, Videos. Mehr braucht man eigentlich nicht.

Aber natürlich, jetzt muss ich selbst wieder ein wenig zurückstecken, der erste User. Also der erste User eines Freundeskreises ist wichtig. Um den muss sich der ganze Buzz drehen. Das ganze Marketing. Wenn man den ersten User eines Freundeskreises gewonnen hat, hat man gewonnen. Weil jeder User bringt wieder User. User von anderen Netzwerken “stehlen” ist dagegen schwer. Weil man kennt die Leute auf dem Netzwerk schon, man hat schon Freunde, und eventuell schon Stunden in das Layout des Profils gesteckt. Und das Profil ist schon gut gefühlt. Mit Freunden, Kommentaren, etc. Wegen dem Ego und so. Leer ist das nichts, das kann man vergessen

Und übrigens: Fanismus funktioniert auch. Ist ein erfolgreicher Künstler auf einem Network, folgen auch die Fans. Die sind da wie Freunde.

Ente statt Maus

Microsoft hat ja diese Woche seinen Surface Computer vorgestellt. Das Motto lautet: Mit den Händen statt mit der Maus. Aber es ist doch viel lustiger, wenn man was in der Hand hat. Eine Plastikente zum Beispiel:

MRI - Ente

Das heißt dann Mixed Reality Interface (kurz MRI) und wird von der österreichischen Firma KOMMERZ entwickelt.

Auf der Homepage gibt es auch vier Videos (Direktlinks zu den Video-Dateien).

Vielleicht nicht so spektakulär wie der Surface Computer von Microsoft, aber dennoch eine sehr interessante Technik. Könnte zB auch als Lernhilfe für Kinder eingesetzt werden. Oder auch beim Routenplaner kann man damit die Punkte mit reellen Gegenständen anzeigen.

Noch einmal: Surface Computer

Noch ein paar Gedanken von mir zum Thema Microsoft Surface Computer.

Als ich dieses Ding zum ersten Mal sah, war ich auch ziemlich beeindruckt. Und bin es noch immer. Aber im Prinzip ist das ein Kasten. Deshalb wird er auch nur als Couchtisch vorgestellt. Weil Couchtische auch meistens Kästen sind. Also mit wenig oder keinem Zwischenraum für die Füße. Die Hauptfunktion eines Computers ist immer noch der Schreibtisch. Und es werden wohl noch einige Jahre vergehen bis die Surface Computer so dünn sind das man sich auch als Schreibtisch verwenden kann.

Ok, Couchtisch schön und gut. Aber wenn ich schon auf der Couch sitze, dann will ich meine Füße da auch rauf legen. Und nicht jedesmal wenn ich das Lied wechseln will, die Füße runter, aufsitzen, nach vorne beugen und dann erst das Lied wechseln. Das muss im liegen gehen. Deshalb sitzen liegen Menschen so gerne auf der Couch. Weil sie sich nicht bewegen müssen. Da will ich einfach nicht wie wild mit den Händen rumfuchteln müssen um das Programm oder die CD zu wechseln.

Und, schlauch wie ich bin (^^) ist mir natürlich auch gleich eine Lösung eingefallen. Und die liegt im Wii. Mit ein bisschen Hand nach links und Hand nach oben navigiert man sich durch die TV-Programme. Oder die CD-Sammlung. Man kann zwar Fotos nicht so einfach groß ziehen. Aber dafür kann man dabei liegen. Und warum gibt es sowas noch nicht? Sowas würd ich mir anschauen. Das hätte Sinn.

Wash your hands clean

Ok, seit gestern bin ich Macnutzer, aber das was Microsoft da vor hat hört sich gut an.

via.
Nach dem Klick gibts noch zwei Videos.
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Die Zukunft der Web Apps

Die Read/Write Web Umfrage der Woche beschäftigt sich mit der Zukunft von Web Applikationen. In letzter Zeit haben ja Adobe, Microsoft und Sun mit Apollo, Silverlight bzw. JavaFX ihre Varianten vorgestellt.

Im Moment sind aber die Varianten von Mozilla und Google weitaus beliebter. Und auch ich persönlich hoffe das deren Vorschläge das Rennen machen werden. Ich habe schon jetzt zig Frameworks und Toolkits installiert, wenn jetzt noch 3 dazukommen… Web Apps sollten weiterhin im Browser bleiben. Meiner Meinung nach.