Wahrscheinlich hätte ich die Nacht von Samstag auf Sonntag nicht draußen verbringen sollen. Oder zumindest nicht direkt neben einem Teich. Dann wäre ich vermutlich jetzt nicht durchlöchert. Aber dieses Mal sind es keine riesigen Dübeln. Es sind winzige kleine rote Punkte. Man spürt sie gar nicht wenn man mit dem Finger drüberfährt. Aber sie jucken wie die Hölle. Diese Drecksviecher.
Das Wochenende ist vorbei. Leider, soviel Sonne, Wasser, Bier und Spaß hatte ich schon lange nicht mehr.

Ja, ich gebe es zu: Ich bin süchtig nach Statistiken. Mehrmals täglich Besuche ich FeedBurner, Google Analytics und Blogscout. Es sind ja auch nur so viele Statistiktools hier installiert um meine Sucht zu befriedigen. Im Prinzip ziehe ich keinen nutzen aus den Statistiken, ich schreibe nicht häuftiger über die Themen durch die viele Googlebesuche kommen. Ich optimiere keine Keywords. Der eigentliche Zweck der Statistiken wird von mir ignoriert. Ich kann einfach nicht anders. Wenn ich eine neue Seite habe, muss sofort ein umfassendes Trackingtool installiert werden. Es ist unmöglich ohne, ich würde durchdrehen wenn ich nicht wüsste wieviele Besucher die Seite hat. Auch wenn es egal ist, weil es nicht mehr als 2 täglich sind. Es ist auch nicht die Besuchergeilheit. Ich brauche Statistiken. Bitte gebt mir mehr Statistiken.

Foto (c) markopoulos.
Was für ein schöner Tag heute. Der Nachmittag war heiß. Aber ich war im Freibad, da ist das alles nicht so schlimm. Und danach dieses wunderschöne, tolle und erfrischende Sommergewitter. Die Blitze. Die frische Luft. Ich mag diese Art von Gewitter. Ich sitze jetzt wieder daheim, vor meinem Mac und während ich diese Zeilen tippe regnet es aus allen Kübeln. Und der schwarze Nachthimmel wird von Blitzen erhellt. Die frische Luft und ein paar Regentropfen wird durch den leichten Wind in das Zimmer geweht. Dazu Musik von The Decemberists und von Wilco und von den Bright Eyes.
Da meine Digicam im Moment kaputt ist, ein Foto von Flickr.
Ich finde ja das schwerste am bloggen sind die Überschriften. Da hat man einen tollen Beitrag. Eigentlich müsste man nur mehr auf Veröffentlichen drücken, aber das Überschriftfeld ist noch leer. Man platziert den Cursor, aber da ist nichts. Nichts. Gähnende Leere. Kein Geistesblitz. Man tippt ein paar Buchstaben nur um sie anschließend gleich wieder zu löschen. Irgendwann tippt man irgendwas ein und wenn es irgendwie geht dann wird es veröffentlicht. Wenn nicht, erst mal nur gespeichert. Ich habe immernoch ewig alte, nie veröffentlichte, Entwürfe und das nur weil ich keine passende Überschrift gefunden habe.
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Die meiste Arbeit beim Bloggen passiert ja gar nicht in WordPress selbst. Zumindest ich habe die wenigsten Ideen wenn ich vor einem leeren Feld sitze und was bloggen soll. Die Ideen kommen im Bus. Am Klo. In der Werbepause, wenn man rauchend am Balkon steht. Aber sie kommen nicht wenn man vorm Computer sitzt und denkt: jetzt blogge ich was.
Ich sitze also im Bus, am Klo oder am Balkon und da kommt die Idee, die Idee für einen neuen Blogbeitrag. “Biowerbung” ist mir, um ein Beispiel zu nennen, am Rad eingefallen. Den gesamten Beitrag habe ich am Rad konstruiert. Sogar die Sätze ausformuliert. Nur die Überschrift nicht. Die ist auch ziemlich schlecht, finde ich.
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Mit den Überschriften ist das ja so: Die Idee für den Beitrag hat man schon, vielleicht sogar schon Teile im Kopf konstruiert. Und für die Überschrift gibt es drei Möglichkeiten: entweder ist sie da. Sie kommt nicht. Nein, sie ist einfach da. Oder sie kommt nicht. Aber manchmal, da leutet sie schon an. Sie drückt den Summer und sagt “Hallo, ich bin die Überschrift. Ich wär jetzt da.” Man hat sie noch nie gesehen, es ist wie bei einem Blind-Date. Sie hat sich beschrieben, sie sagt über sich selbst das sie der Haupttreffer ist. Wunderschön. Wie eine Prinzessin soll sie aussehen. Das Bild von ihr, obwohl man sie noch nie gesehen hat, hat man im Kopf. Man sieht sie, wie wenn sie vor einem stehen würde. Der Türöffner ist schön gedrückt, man rennt die Stiege hinunter zur Tür. Sie muss nur mehr eintreten, dann hat man die perfekte Überschrift. Wunderschön und passend. Aber dann: Da steht keine Prinzessin. Kein Supermodel. Da steht Selma. Oder Patty…

Das Marketing für den Simpsons Film läuft auf vollen Touren. Deshalb sind die Simpsons nun auch in einer Modezeitschrift gelandet. via.

Graffiti muss man nicht unbedingt auf Hauswände sprayen. Nackte Frauen gehen auch. via.

Die White Stripes spielten einen Gig in Kanada. Und sie spielten genau 1 Note. Dann wars aus. Video. via.

Foto (c) Anita Gould
Vorige Woche, auf dem Weg zum Wochenmarkt um Eierschwammerl zu kaufen, sah ich ein Plakat: man solle doch bitte mehr Biosachen kaufen. Weil die sind gesünder. Und überhaupt viel besser. Diese Plakate und auch die Fernsehwerbungen von den großen Supermarktketten sind eigentlich ganz normal. Aber diesmal kam mir ein Gedanke: Ist es nicht kontra-produktiv wenn große Supermarktketten Biowerbung starten. Bzw. wird es irgendwann. Weil vielleicht kommen die Leute wirklich auf den Biogeschmack und wollen ihn dann komplett, also gehen wieder vermehrt auf den Markt, oder kaufen direkt vom Bauern. Ich gehe ja auch zum Markt, obwohl dort die Eierschwammerl um √¢‚Äö¬¨1,5 pro 1/2 Kilo mehr kosten. Und obwohl ich dafür 20 Minuten länger unterwegs bin. Aber sie sind einfach besser. Die, die echt Bio sind. Das ist es dann wert.