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Back to the Mac! Und dann?

Steve Jobs bei der "Back to the Mac"-Keynote am 20.10.2010

Gestern hielt Apple eine Keynote zum Thema Back to the Mac. Im wesentlichen wurde iLife ’11, FaceTime for Mac, neue MacBook Airs und Mac OS X 10.7 Lion vorgestellt. Wegen letzterem auch der Titel Back to the Mac, weil Dinge in iOS (das ja auf OS X basiert) verbessert wurden jetzt wieder zurück in das Desktopbetriebssystem fließen. Also zB der Home screen, Full-screen apps und der App Store. Aber über das will ich mir keine Gedanken machen. Mir geht es über die weitere Zukunft. Darüber mache ich mir nämlich gelegentlich Gedanken.

Ich will auch gar nicht zu weit in die Zukunft denken und ich finde, dass die Gedanken, die ich hier jetzt präsentiere schon längst Realität sein sollten. Mir geht es um Integration. Deep Integration (das hört sich nach etwas an, dass auch Steve Jobs auf einer Keynote sagen würde).

(Ich beziehe mich hier auf Mac OS X, iPhone, iPod, iPad, iTunes und anderen Apple-Kram. Könnte aber auch Windows, Winamp, WeTab oder whatever sein.)

Ich will mit einem Beispiel beginnen. Nehmen wir an, ich sitze daheim vor meinem Computer, schreibe einen Blogbeitrag über Apple und höre dabei die neue CD der Kings of Leon*. Ich bin gerade mitten in der CD und muss los, normalerweise will ich dann die gerade gehörte CD weiterhören, also schaue ich in iTunes nach, welches Lied läuft, klappe mein MacBook zu und starte den iPod am iPhone, stecke die Kopfhörer an, suche die CD der Kings of Leon in meiner dortigen Mediathek und wähle dann das nächste Lied aus. Ziemlich umständlich. Es wäre doch viel cooler, wenn ich beschließe den Schreibtisch zu verlassen, lediglich den iPod starten muss und es erscheint sofort die bekannte “Sie hören”-Schaltfläche. Obwohl natürlich keine Musik am iPhone läuft, sondern immer noch iTunes am Mac. Ich klicke auf die Schaltfläche, stecke die Kopfhörer an und automatisch stoppt die Wiedergabe am Mac und wird sie wird am iPhone fortgesetzt. Ich fände das ziemlich cool.

Umgekehrt sollte es natürlich genauso funktionieren. Ich komme nach Hause, höre Musik am iPhone und starte iTunes am Mac. Dort sehe ich sofort welches Lied ich höre und wenn ich auf Play drücke wird die Wiedergabe anstatt am iPhone am Mac fortgesetzt.

Genauso gut könnte ich am Mac sitzen und an einem Dokument schreiben. Wenn ich merke, dass mein Körper zu schwach ist um weiter zu sitzen, werde ich aufstehen, mich ausziehen, in mein Bett legen und zum iPad greifen. Wenn ich dort Pages starte, wird genau das Dokument, dass ich zuletzt am Mac bearbeitet habe geöffnet und ich kann einfach weiterarbeiten.

Es gibt sicher noch hunderttausend andere Dinge, die man mit einer engeren Integration von Desktop und Smartphone (also Mac und iPhone) viel besser machen könnte.

AirLock ist ein schon funktionierendes, recht simples Beispiel für das eben gesagte. AirLock ist ein Programm für den Mac, das ständig via Bluetooth scannt ob mein iPhone in Reichweite ist. Wenn ich mich zu weit wegbewege wird der Bildschirm des Macs gesperrt, setze ich mich wieder davor, wird er entsperrt. Das ist ziemlich praktisch.

Ein bisschen komplexeres Beispiel, weil Unterstützung von beiden Geräten erforderlich, ist PasteBot. Damit kann ich die Zwischenablage von meinem Mac und meinem iPhone synchronisieren. Das ist etwas umständlich, weil ich am iPhone immer die PasteBot App starten muss, aber genau in diese Richtung sollte die Entwicklung gehen. Das würde mir gefallen.

Und außerdem sollte das iPhone endlich anfangen sich auch über WiFI zu backupen. So ganz nebenbei bemerkt.

So. Und jetzt muss ich los. Und weiterhin manuell das gerade gehörte Lied am iPhone suchen.

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Das Abenteuer iPod Touch geht weiter

Mein iPod Touch ist immer noch nicht da. Dazu gibt es eine nette Geschichte, derren ersten Teil ich ja bereits erzählt habe und die ich jetzt mit Teil 2 fortsetzen werde.

Nachdem auch am Montag immer noch keinen iPod hatte (man erinnere sich: TNT hat an die Post übergeben die am Freitag oder am Samstag liefern hätte sollen), habe ich einfach noch einmal bei TNT angerufen. Dort wurde mir gesagt der iPod wurde an die Post übergeben und ich soll mich doch mit denen in Verbindung setzen. Haben mir sogar die Nummer rausgesucht. Anruf bei der Post. Paketnummer durchsagen. Falsch, klar, die Post hat ja eine andere als TNT. Der Typ im Post Callcenter (dort sitzen scheinbar auch richtige Postler drinnen, zumindest der Stimme nach) sagt mir das TNT die Nummer wissen müsste. Gut, wieder ein Anruf bei TNT, Paketnummer von der Post durchgesagt bekommen, wieder Anruf bei der Post, Nummer wieder falsch. Weil alle guten Dinge 3 sind rufe ich halt noch einmal bei TNT an und erhalte jetzt auch endlich die richtige Nummer. Die Geschichte geht bei der Post weiter, dort sagt man mir, dass das Paket zurück ging weil die Stiege fehlt. Ach du liebe scheiße.

Also Anruf bei Apple. Ich erwische da auch gleich eine ziemlich freundliche Dame die das alles nicht versteht. TNT hätte das Paket nicht schon beim ersten erfolglosen Zustellversuch an die Post übergeben sollen. Und überhaupt erstmal auf meinen Anruf warten sollen. Außerdem kann sie nicht feststellen wo das Paket jetzt überhaupt ist. Sie verspricht mir mit TNT in Kontakt zu treten und das zu regeln und mich noch am gleichen Tag zurückzurufen. Obwohl ich nicht daran glaubte rief sie schon ziemlich bald an um mir mitzuteilen, dass es gar nicht so einfach meinen iPod zu finden. Sie vertröstet mich auf heute.

Und sie ruft heute auch wirklich an und sagt mir, dass das Paket bei TNT gefunden wurden und das mich TNT den nächsten 15 Minuten anrufen wird. Nach 4 Stunden rufe ich dann bei TNT an, aber die Mitarbeiterin hat keinen Plan und sagt mir das sich der betreffende Mitarbeiter schon bei mir melden wird…

Der dritte Teil endet dann hoffentlich mit einen Happy End.

KeinPod

Ich hab meinen iPod übrigens immer noch nicht.

Jetzt dreht die Contentindustrie vollständig durch

Die Contentindustrie will die Abgabe für MP3-Player, USB-Sticks, Handys, etc massiv erhöhen:

Pro Gigabyte Festplattenspeicher soll nun ein Euro zusätzlich zu bezahlen sein. Der Preis des iPod Classic mit 160-GB-Festplatte, mit einem Verkaufspreis von 329 Euro, würde daher um rund 200 Euro (die Mehrwertssteuer muss noch zu den 160 Euro hinzugerechnet werden) auf über 500 Euro steigen. Link.

Im Moment ist das einfach nur ein Wunsch der Contentindustrie, fraglich ist ob sie das durchsetzen können, denn für die Verkaufszahlen von Gadgets wäre das nicht gerade förderlich und das wird der Technikindustrie nicht recht sein. Und die ist, wenn ich mich recht erinnere, um einiges größer als diese blöden Medienunternehmen (deren Schiff schon seit Juni 1999 am sinken ist).

Ein Euro für jedes Gigabyte wäre genau dann legitim wenn (bislang illegales) Filesharing legal werden würde. Aber das wird, trotz des schwedischen Vorstoßes, noch eine Weile dauern…

Update 27. Mai 2008:

Ein Schreiben diesen Inhalts habe es nicht gegeben, erklärt eine Sprecherin für die ZPÜ auf Anfrage von heise online. “Es muss sich dabei um ein Missverständnis handeln.” Link. via.

Gesammelte Gedanken

Punk mit 80GB iPod gesehen. Punk ist definitiv tot.

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Da ich ja nach Wien studieren gegangen bin, bauen meine Eltern mein Zimmer in Linz um. Mein Vater hat mir jetzt das Licht ausgeknipst. Habe jetzt nur mehr eine Schreibtischlampe im Zimmer. Beleuchtungstechnisch ist das jetzt eine Katastrophe.

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Und mein Bruder benutzt mein Zimmer als Atelier und als Puzzlezimmer. Platztechnisch ist das jetzt eine Katastrophe.

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90cm Bett sind zu wenig. Man gewöhnt sich ja so schnell an 140cm.

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In Linz einkaufen ist viel entspannter. Handschuhe und Gürtel gekauft und inklusive Hin- und Rückweg 45 min gebraucht. In Wien würde ich solange in der U-Bahn sitzen. Fast.

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Hoffe das noch Bier im Keller ist.

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Ich finde ich blogge zu wenig. Aber irgendwie will ich das ganze tolle Dinge bloggen ein wenig zurückstellen. Jetzt hoffe ich, dass das Texte schreiben in nächster Zeit etwas besser klappt. Mir fehlen aber die Ideen. Oder die Ideen sind unpassend. Könnte mich Seitenlang über Mathematik beschweren. Interessiert aber keinen. Mich eigentlich auch nicht. Ich kann ja nichts daran ändern.

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Erste Idee für die Android-Developer-Challenge von Google. Bleibt aber noch geheim.

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Safari und WordPress mögen sich glaube ich nicht so ganz. Ständig sind die Zeilenumbrüche weg. Ich glaube ich muss den Rich Text Editor ausschalten…