Tag Archives: Musik

Similar.fm

Similar.fm

Da ich es hasse wenn Musik plötzlich aufhört und es dann still ist, habe ich grundsätzlich immer Repeat aktiviert. Ich habe meistens kein Problem damit, wenn ein Album 1,5 oder 2 Mal läuft und ich mich dafür nicht um die Musikauswahl kümmern, wenn ein Album oder eine Playlist aus ist, sondern wenn ich Zeit dafür habe oder wenn ich das Bedürfnis habe einen bestimmten Interpreten, ein bestimmtes Album oder eine bestimmte Playlist zu hören. Läuft ein Album mit zehn Titeln allerdings zum dritten Mal werde ich auch leicht genervt. Ich möchte dann zwar etwas anderes hören, aber meistens etwas ähnliches. In Spotify am Mac geht das recht gut, man kann auf den Künstler klicken und sieht dort ähnliche Künstler. Im Büro höre ich allerdings meistens über die iPhone-App von Spotify Musik und die hat diese Funktion nicht. Wenn ich etwas ähnliches hören will, musste ich bislang immer Last.fm aufrufen, den Namen des aktuellen Künstlers eingeben bis zur Liste mit den ähnlichen Interpreten hinunterscrollen, mir einen aussuchen, in die Spotify-App wechseln und dort nach dem Künstler suchen. Das ist ziemlich umständlich. Darum habe ich Similar.fm programmiert.

Die richtige Verwendung davon ist folgende: Similar.fm am iPhone (oder einem anderen mobilen Gerät) aufrufen, seinen Last.fm-Benutzernamen eingeben und auf “Go” klicken. Die Seite zum Home-Bildschirm hinzufügen. Jedes Mal wenn man dann eine andere Musik hören möchte, diese aber ähnlich sein soll die Similar.fm App anklicken und über den “Open in Spotify”-Link sofort hören. Funktioniert super.

Im nächsten Schritt wird Similar.fm mit großer Wahrscheinlichkeit auch einen Playlistgenerator bekommen. Dazu muss ich allerdings noch einen passenden Algorithmus entwickeln, den die bisherigen Spotify-Playlist-Generatoren sind eher scheiße.

Similar.fm hat im übrigen auch einen Twitter-Account und einen Facebook-Seite. Folgen und liken und so.

Es gibt zwar auch die Möglichkeit den Namen eines Künstlers einzugeben, aber wirklich Sinn macht Similar.fm nur, wenn man einen Last.fm-Account besitzt. Da ein solcher Account Musik hören um einiges besser macht, kann ich jedem nur empfehlen sich so einen Account zuzulegen.

Spotify startet morgen in Deutschland

Axel Bringéus im Interview mit Focus:

Wir mussten die Webseite übersetzen, in Berlin ein kleines Team aufbauen, neue Zahlungsmethoden integrieren und wir werden auch mit einigen deutschen Partnern loslegen.

Ich nutze Spotify seit dem Österreichstart im November und kann es jedem nur empfehlen. Musik hören wird damit 1000 Mal besser. Eine deutsche Version von Spotify gibt es übrigens spätestens seit November als Spotify in Österreich und der Schweiz startete.

Spotify Mediathek

Sonora Mediathek

Ich liebe Spotify. Meiner Meinung nach macht Spotify Musik hören besser. Allerdings nur in dem Sinn, dass ich jederzeit (fast) jede Musik hören kann. Ich kann aus einer beinahe unendlich großen Menge aus guten und schlechten Songs auswählen. Allerdings ist beinahe unendlich ziemlich groß und ein normales Menschenleben ist viel zu kurz um beinahe unendlich viel Musik zu hören. Als es Spotify noch nicht gab, habe ich Stunden damit verbracht durch die Cover-Ansicht von iTunes zu scrollen. Ich stöberte durch meine virtuelle Plattensammlung und wenn ich auf ein Album oder einen Song Lust hatte dann zog ich ihn in eine Playlist. Der Unterschied zwischen iTunes und Spotify ist, in iTunes muss ich vorher nicht wissen was ich hören möchte. Ich kann mich inspirieren lassen.

Wenn ich jetzt, da ich eigentlich fast nur noch über Spotify Musik höre, so darüber nachdenke wie gut iTunes eigentlich ist, muss man natürlich aufpassen, dass da nicht zu viel Nostalgie ins Spiel kommt. iTunes hat seine Nachteile. iTunes hat viele Nachteile. Es braucht ewig zum starten (das trifft allerdings auch auf Spotify zu), es ist oft langsam, es versucht viel zu vieles zu tun. Es kann zum Beispiel passieren, das die Musik ruckelt, wenn man ein iPhone synchronisiert. Es nervt, das mir ständig Apps angezeigt werden, die ich aktualisieren sollte. Eigentlich will ich iTunes gar nicht zurück, aber ich wünsche mir, das Spotify ein bisschen mehr wie Sonora ist.

Album Relases 2012

Hauptsächlich für mich, aber auch für jeden den es sonst interessiert, eine Liste mit Alben die 2012 veröffentlicht werden. Also die, die ich wahrscheinlich gut finden werde.

  • Various Artists — Chimes of Freedom: The Songs of Bob Dylan Honoring 50 Years of Amnesty International (25. Jänner) [via Some Kind of Awesome]
  • Leonard Cohen — Old Ideas (31. Jänner) [via Spinner]
  • Air — Le Voyage Dans La Lune (7. Februar) [via Some Kind of Awesome]
  • Lana Del Rey – Born 2 Die (Early 2012) [via Pitchfork]
  • Regina Spektor — What We Saw From The Cheap Seats (Mai) [via NME]
  • The Chieftains — Voice of Ages [via Some Kind of Awesome]

to be continued…

Spring 2011

Spring 2011 Cover

Der Frühling 2011 war für mich eher so mittel. Erst war alles gut, dann schaffte ich eine Mathematik-Prüfung zum dritten Mal nicht und musste komissionell antreten und dann endete auch noch eine Beziehung. Das fand ich alles nicht so gut. Aber die Zeit heilt alle Wunden und mit einem drei wöchigen Lernmarathon lies sich auch die Prüfung schaffen. Ich schrieb meine Bachelorarbeit zu Ende, lies sie gestern drucken und werde sie morgen dem Professor überreichen. Zu meinem (ersten) akademischen Grad fehlt mir jetzt nur noch eine einzige Lehrveranstaltung, gestern erreichte ich die Punktgrenze um den Übungsteil positiv abzuschließen. Jetzt noch ein kleines Abgabegespräch und eine kleine Prüfung und dann bin ich Bachelor und kann Rosen verteilen. Der Sinn von diesem Beitrag ist aber gar nicht mein Leben oder meine akademischen Leistungen, sondern, wie in letzter Zeit fast immer hier, Musik. Musik, die mich durch diesen Frühling begleitete.


Spring 2011 on 8tracks.

  1. The Rural Alberta Advantage — Stamp
  2. Julia Stone — Catasrophe
  3. The Decemberists — This Is Why We Fight
  4. Iron & Wine — Tree By The River
  5. William Fitzsimmons — Let You Break (feat. Julia Stone)
  6. Bright Eyes/Neva Dinova — Happy Accident
  7. The Head And The Heart — Down In The Valley
  8. The Low Anthem — Hey, All You Hippies!
  9. Broken Social Scene — Texico Bitches
  10. Fleet Foxes — Helplessness Blues
  11. Metronomy — The Look
  12. Diver — The Theory
  13. Jenny And Johnny — Animal
  14. Noah And The Whale — Tonight’s The Kind Of Night

Angus & Julia Stone (Live in der Arena Wien, 12.05.2011)

Angus & Julia Stone (Live @ Arena Wien, May 12th 2011)

Letzten Herbst wäre ich beinahe nach Hamburg geflogen. Weil dort Angus & Julia Stone spielten. Einzig ein kleines rotes Minus auf meinem Konto verhinderte dieses Vorhaben. Als dann im Februar ein Konzert in Wien angekündigt wurde, dauerte es keine 30 Sekunden bis ich online ein Ticket gekauft habe. Und heute war es endlich so weit. Angus und Julia spielten in Wien. Hach, war das schön. Ich wünschte, sie würden morgen gleich noch einmal spielen.
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Diver – Diver EP

Diver EP

Wieder eine österreichische Band. Wahrscheinlich die großartigste die es derzeit gibt. Diver haben Anfang des Jahres ihre erste EP veröffentlicht. Vermutlich würde man sie als Folk bezeichnen. Es ist die Art von Musik, die perfekt passt wenn man alleine zu Hause sitzt und Rotwein trinkt.

This house turn out to be
Much more complicated
Than the theory of relativity
And how can you say…
I lost my way.


Diver — The Theory

Jetzt solltet ihr alle schnell ihre EP kaufen. Soweit ich weiß, geht das derzeit nur hier.

Everything Everything (Live im Flex, 20. März 2011)

Everything Everything "Man Alive" Album Cover (signed)

Als ich Ende letzten Jahres die laut.de Alben des Jahres durchklickte, mich etwas wunderte warum High Violet von The National nur auf Platz 11 landete, entdeckte ich auf Platz 3 Man Alive*. Vielleicht war es der Bandname oder vielleicht war es das wirklich großartige Cover, auf jeden Fall hörte mich durch das Debütalbum von Everything Everything. Und ich mochte es. Sehr sogar. Als sie dann am letzten Sonntag in Wien spielten war ich natürlich dabei (ich gehe ja nicht auf so viele Konzerte), rockte, kaufte eine signierte CD und machte schlechte iPhone Fotos, die ich mit Retrofiltern verschönerte.

And each of us have separate houses, and each of us have separate sould
And some of us do nothing, some
Some of us do nothing more

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Luke Leighfield – New Season

Luke Leighfield

Kickstarter ist eine Crowdfunding Plattform. Die Idee ist simpel: Menschen geben einem kreativen Menschen Geld, damit dieser ein Projekt umsetzen kann. Die dezentrale Facebook Alternative Diaspora ist auf diesem Weg umgesetzt werden[1]. Oder auch Glif, ein ziemlich cooles Stativ für das iPhone 4[2]. Luke Leighfield nutzt für sein neuestes Album zwar nicht Kickstarter, aber er nutzt Crowdfunding um es zu finanzieren. Die selbe simple Idee: Jeder Mensch kann das Album schon jetzt, bevor die Aufnahmen überhaupt begonnen haben, kaufen. Luke bietet es in verschiedenen Varianten an. In der billigsten Variante um 15 Pfund bekommt man die CD, MP3s und eine DVD mit einer Dokumentation über die Entstehung des Albums. Um 85 Pfund schreibt Luke einen Song für den Käufer, für 250 Pfund bekommt man eine Show im eigenen Wohnzimmer, die auch noch gefilmt wird. New Season kann man hier kaufen/vorbestellen. Und sein letztes Album Have You Got Heart? kann man gratis oder um einen selbst gewählten Preis downloaden.

Nach dem Klick habe ich dann noch ein Musikvideo von New Season (dem Song) eingebunden.
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Noah and the Whale – Last Night on Earth

Noah and the Whale

Noah and the Whale haben am 7. März ihr drittes Album Last Night on Earth* veröffentlicht. Also bei uns kann man es erst ab 25. März kaufen, aber Internet, da gibt es keiner Länder- und Veröffentlichungsgrenzen (vielleicht kapieren das Medienunternehmen auch einmal).

Auf jeden Fall ein ziemlich gutes Album, ich mag fast alle Lieder und hoffe, dass sie bald nach Europa kommen. Wegen Konzert und so. Das fände ich ziemlich gut. Nach dem Klick dann noch ein paar von den Songs, die mir am besten gefallen.

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